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Opel: Übernahme-Bericht ist "pure Spekulation"
Produktion bei Opel in Bochum: Sowohl Opel als auch PSA kämpfen mit massiven Überkapazitäten.
(Foto: Opel)
Autor:
Stefan Wimmelbücker
swimmelbuecker@craincom.de
Mittwoch, 09. Januar 2013, 11.10 Uhr
Die deutsche GM-Tochter Opel hat Gerüchte um eine mögliche Übernahme durch den französischen PSA-Konzern zurückgewiesen.

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30/2013
Neuzulassungen in Europa im Januar 2013 nach Marken. Copyright: Jato Dynamics

München. Ein Opel-Sprecher hat gegenüber unserer Schwesterzeitung "Automotive News Europe" bestritten, dass der französische PSA-Konzern die Rüsselsheimer übernehmen könnte. Das sei nichts als "pure Spekulation". Gestern hatte die französische Tageszeitung "Le Monde" auf ihrer Website berichtet, die französische Regierung dränge PSA zur Übernahme von Opel.

Viele Experten wiesen jedoch sofort darauf, dass – ungeachtet aller anderen Hindernisse – PSA das nötige Geld für ein solches Unternehmen fehlt. Die Franzosen und die Deutschen haben im vergangenen Jahr eine Kooperation geschlossen, um Kosten zu sparen. Sie wollen Teile gemeinsam einkaufen und mehrere Fahrzeuge gemeinsam produzieren. Im Zuge der Zusammenarbeit hatte der Opel-Mutterkonzern General Motors für 320 Millionen Euro sieben Prozent der Anteile an PSA erworben.

Beide Hersteller kämpfen mit einbrechenden Absätzen in Europa und den daraus resultierenden Überkapazitäten. Laut dem europäischen Herstellerverband ACEA ist der Marktanteil von PSA in Europa in den ersten elf Monaten 2012 von 12,5 auf 11,7 Prozent gefallen, der von Opel von 7,3 auf 6,7 Prozent. PSA hat die Schließung eines Werks in der Nähe von Paris angekündigt, Opel will in Bochum ab 2016 keine Autos mehr bauen.


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