Neuzulassungen in Europa im Januar 2013 nach Marken. Copyright: Jato Dynamics
München. Ein Opel-Sprecher hat gegenüber unserer Schwesterzeitung "Automotive News Europe" bestritten, dass der französische PSA-Konzern die Rüsselsheimer übernehmen könnte. Das sei nichts als "pure Spekulation". Gestern hatte die französische Tageszeitung "Le Monde" auf ihrer Website berichtet, die französische Regierung dränge PSA zur Übernahme von Opel.
Viele Experten wiesen jedoch sofort darauf, dass – ungeachtet aller anderen Hindernisse – PSA das nötige Geld für ein solches Unternehmen fehlt. Die Franzosen und die Deutschen haben im vergangenen Jahr eine Kooperation geschlossen, um Kosten zu sparen. Sie wollen Teile gemeinsam einkaufen und mehrere Fahrzeuge gemeinsam produzieren. Im Zuge der Zusammenarbeit hatte der Opel-Mutterkonzern General Motors für 320 Millionen Euro sieben Prozent der Anteile an PSA erworben.
Beide Hersteller kämpfen mit einbrechenden Absätzen in Europa und den daraus resultierenden Überkapazitäten. Laut dem europäischen Herstellerverband ACEA ist der Marktanteil von PSA in Europa in den ersten elf Monaten 2012 von 12,5 auf 11,7 Prozent gefallen, der von Opel von 7,3 auf 6,7 Prozent. PSA hat die Schließung eines Werks in der Nähe von Paris angekündigt, Opel will in Bochum ab 2016 keine Autos mehr bauen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.