Der koreanische Autobauer steigerte seinen Absatz in Deutschland 2012 um 30 Prozent auf knapp 55.000 Autos, der Marktanteil stieg auf 1,8 Prozent. In diesem Jahr peilt der Importeur ein Verkaufsziel von 70.000 Einheiten an.
Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013
Frankfurt. Kia Motors Deutschland meldet für 2012 ein Absatzplus von 30,3 Prozent. Der Importeur wirbt damit, die "schnellst wachsende Marke unter allen Herstellern mit mehr als 0,5 Prozent Marktanteil" zu sein. Kia verkaufte im vergangenen Jahr 54.798 Neuwagen, 2011 waren es 42.065, das angepeilte Ziel lag bei 55.000 Autos. Der Marktanteil stieg von 1,3 auf 1,8 Prozent. Am besten verkauften sich 2012 der Kompaktwagen cee'd (13.902 Einheiten) und der Kompakt-SUV Sportage (12.511), gut liefen auch das B-Segment-Modell Rio und der Kleinwagen Picanto.
"Wir sind stolz darauf, dass wir trotz des rückläufigen Markttrends unser Ziel für 2012 erreicht haben und viele neue Kunden an unsere Marke binden konnten", sagt Kia-Geschäftsführer Martin van Vugt. "Die Basis dieses Erfolgs ist die Begeisterung, auf die unsere junge Modellpalette mit ihrem erstklassigen Design und ihrer hohen Qualität – verbürgt durch die 7-Jahre-Herstellergarantie – bei den Autokäufern stößt." Laut van Vugt haben sich auch die Restrukturierung und Qualifizierung des Händlernetzes bereits positiv ausgewirkt. Er kündigte an, das dynamische Wachstum in diesem Jahr fortzusetzen: "Für 2013 haben wir uns einen Jahresabsatz von 70.000 Einheiten zum Ziel gesetzt. Das ist angesichts des schwierigen Marktumfelds eine große Herausforderung." Neue Produkte wie der Kompakt-Van Carens, der sportliche Dreitürer pro-cee'd und die GT-Versionen des cee'd sollen dazu beitragen, das Ziel zu erreichen. "Ebenso helfen der weitere Ausbau unseres Händlernetzes und des gewerblichen Geschäfts."
Weltweit setzte der Hyundai-Kia-Konzern 2012 rund 7,12 Millionen Fahrzeuge ab, ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Kia legte weltweit um neun Prozent zu und erzielte einen Jahresabsatz von 2,72 Millionen Einheiten. Angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten in vielen internationalen Märkten rechnet die Marke für 2013 mit einem moderaten Wachstum und strebt einen weltweiten Jahresabsatz von 2,75 Millionen Einheiten an.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.