Der US-Spezialist für mobile Navigationsgeräte Magellan bietet im SmartGPS ortsbezogene Dienste sowie eine Synchronisationsfunktion von Daten, Kontakten und Lieblingsplätzen mit dem Smartphone und Computer des Nutzers.
Conti und Bosch-Mahle trumpfen auf
Der Markt für Turbolader kommt stärker in Schwung - US-Zulieferer reagieren gelassen auf die neue Konkurrenz aus Deutschland
Bosch und Denso mit Kopf-an-Kopf-Rennen
Großes Stühlerücken im Zulieferer-Ranking
Bosch musste in der vergangenen Dekade seine Top-Position zweimal zurückerobern - Koreaner und Chinesen im Aufwind
Las Vegas. Magellan hat mit dem SmartGPS ein neues nachrüstbares Navigationsgerät vorgestellt, das über die Internet-Cloud vernetzt ist und erstmals ortsbasierte Dienstleistungen bietet. "Wir haben haben erkannt, dass Nutzer in der heutigen Gesellschaft eine viel umfassendere Art von Navigation brauchen, die bei weitem das überschreitet, was konventionelle GPS-Geräte und Smartphones bieten", sagt Peggy Fong, Geschäftsführerin der MiTAC Digital Corporation. Konkret ist das Gerät mit einer Cloud-basierten Datenbank - Magellan bezeichnet dies als Smart Ecosystem - verbunden, die permanent ortsbezogene Inhalte aus Social Media und Navigationsdaten liefert. Diese werden automatisch an das Gerät gesendet. Zum ersten Mal können sich Magellan-Nutzer navigieren lassen und gleichzeitig Empfehlungen, Erfahrungsbericht und Angebote von umliegenden Restaurants, Geschäften und Dienstleistern über Yelp und Foursquare lesen und sich dorthin führen lassen. Zusätzlich zeigt das Gerät aktuelle Spritpreise, Wettervorhersagen, Staumeldungen und Geschwindigkeitskontrollen in der Umgebung. Das Magellan SmartGPS gibt es zunächst nur in den USA. Den Zeitpunkt der Markteinführung in Europa und den Preis will das Unternehmen noch bekannt geben. Magellan ist ein Hersteller von nachrüstbaren Navigationsgeräten mit Sitz in Santa Clara, Kalifornien. Zu den Konkurrenten zählen unter anderem TomTom aus den Niederlanden sowie US-Hersteller Garmin. Das Unternehmen ist eine Tochter der MiTac International Corporation.
Automatische Synchronisation "Die Kombination aus SmartGPS und dem Smart Ecosystem sorgt dafür, dass das Smartphone des Nutzers konsequent mit dem Armaturenbrett des Autos verbunden wird", erklärt Peggy Fong. "Das sorgt für ein sichereres Fahrerlebnis, da der Fahrer keine Adressen eingeben oder verschiedene Geräte bedienen muss." Vor der ersten Inbetriebnahme des Gerätes erstellt der Nutzer ein Konto im Magellan Content Manager und verbindet das SmartGPS über ein Micro-USB-Kabel mit einem Computer. Das SmartGPS verwaltet und aktualisiert ortsbezogene Inhalte aus den sozialen Netzwerken und der Navigation selbstständig und automatisch über WiFi. Befindet sich das SmartGPS nicht in WiFi-Reichweite, kann auch über Bluetooth die Verbindung zu einem Smartphone hergestellt und die Daten des Navigationsgeräts auf den neuesten Stand gebracht werden. Sobald das SmartGPS und das Smartphone sich beispielsweise im Auto in Bluetooth-Reichweite zueinander befinden, verbinden sich die Endgeräte automatisch. Somit können Nutzer in Verbindung mit einem kompatiblen Smartphone mit Bluetooth-Verbindung auch sicher, einfach und bequem Anrufe von ihrem SmartGPS aus tätigen.
Die Premiumhersteller buhlen heute nicht nur mit Pferdestärken und Höchstgeschwindigkeit um die Gunst des jungen Publikums. Dieser Tage zählen auch andere Werte: Ein... » mehr lesen
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
War das nur ein Missverständnis, oder vielleicht doch eher Missmanagement? Opel hat am Freitag seine Haltung korrigiert, das Werk Bochum bereits Ende 2014 vollständig zu schließen. Nun hat der Vorstand umdisponiert, das Warenverteilzentrum mit derzeit 430 Arbeitsplätzen soll doch noch bis ins Jahr 2016 hinein bestehen bleiben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.