Audi hat im vergangenen Jahr mehr als 400.000 Autos in China verkauft und steigerte den Absatz um knapp 30 Prozent. Die Ingolstädter haben das Handelsnetz im Reich der Mitte um 60 auf 290 Betriebe in rund 130 Städten ausgebaut.
Vergleich der Wachstumsraten von Premiumherstellern in den Jahren 2012 und 2020 in den USA, Deutschland und China
Ingolstadt. Die VW-Tochter Audi konnte ihren Absatz in ihren größten Markt auch im vergangenen Jahr weiter steigern: Wie der Autohersteller am heutigen Montag (7.1.) meldet, beträgt die Zahl der Auslieferungen in China und Hongkong insgesamt 405.838 Autos. Damit verzeichnet das Unternehmen ein Plus von 29,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. "2012 haben wir die Erfolgsgeschichte in unserem größten Absatzmarkt weiter fortgeschrieben", sagt der neue Audi-Vertriebsvorstand Luca de Meo. "Mit diesem Rekordergebnis bauen wir unseren Abstand zu den Premium-Wettbewerbern und unsere Marktführerschaft in China deutlich aus." Er blickt zuversichtlich ins neue Jahr, in dem Markteinführungen wie die des lokal produzierten Q3 anstehen. Ende des Jahres startet die Fertigung an dem neuen Standort in Foshan in Südchina. Audi hat das Händlernetz im Land der Mitte im vergangenen Jahr ausgebaut. Die Zahl der Standorte stieg um 60 auf 290 Betriebe in mehr als 130 Städten. Die am Audi-Standort Changchun produzierten Modellreihen, die Langversionen der Limousinen A4 und A6 sowie der Geländewagen Q5 erzielten nach Angaben von Audi mit 322.700 Auslieferungen einen "neuen Höchstwert". Der Q5 verzeichnete mit 89.488 Auslieferungen einen Zuwachs von 64,9 Prozent. Der Absatz der Langversion des A6 beträgt 132.872 Einheiten (plus 17,3 Prozent). Damit ist dieser A6 laut Audi "die meistverkaufte Businesslimousine Chinas". Der verlängerte A4 erzielte mit 100.340 verkauften Einheiten ein Absatzplus von 18,7 Prozent.
Der Absatz der Import-Fahrzeuge stieg um 36,2 Prozent auf 83.138 Autos. An der Spitze stehen der große Geländewagen Q7 mit 21.360 verkauften Einheiten und die Limousine A8 (inklusive der Sportversion S8) mit 18.857 Auslieferungen. Der seit Mitte des Jahres in China verfügbare Kompakt-SUV Q3 startete mit 2145 Auslieferungen.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.
Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.