Der koreanische Autobauer Hyundai setzte im vergangenen Jahr in Deutschland erstmals mehr als 100.000 Autos ab. Der Importeur verzeichnete ein Wachstum von 16,1 Prozent und konnte seinen Marktanteil auf 3,3 Prozent erhöhen. Geschäftsführer Schrick geht das neue Jahr zuversichtlich an.
Die Rangliste der in Deutschland verbrauchten Biokraftstoffe führt seit Jahren mit deutlichem Abstand Biodiesel an.
Neckarsulm. Hyundai Motor Deutschland hat 2012 erstmals mehr als 100.000 Fahrzeuge verkauft. Der Absatz stieg um 16,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf exakt 100.875 Einheiten. Damit hält Hyundai hierzulande einen Marktanteil von 3,3 Prozent. Noch im November vergangenen Jahres hatte Geschäftsführer Markus Schrick für 2012 lediglich mit einem Absatz von 98.000 Fahrzeugen gerechnet. Doch nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes steigerte die koreanische Marke im Dezember den Verkauf um 42,5 Prozent und hatte im letzten Monat des Jahres mit 9231 verkaufen Autos sogar einen Marktanteil von 4,5 Prozent.
"Wir haben in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld so viele Zulassungen wie noch nie erzielt, unseren Marktanteil deutlich ausgebaut und die Position als drittgrößte Importmarke gefestigt", jubelt Schrick. Mithilfe von Sponsoringaktivitäten, unter anderem dem Fußballengagement bei der Europameisterschaft, sei die Markenbekanntheit verbessert worden. "Hyundai geht gestärkt und voller Zuversicht in das neue Jahr", kündigt Schrick an. Weltweit verkauften die Koreaner 2012 rund 4,4 Millionen Fahrzeuge, 8,6 Prozent mehr als im Vorjahr. In Europa betrug das Wachstum 10,2 Prozent.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.
Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.