Der koreanische Autobauer Hyundai setzte im vergangenen Jahr in Deutschland erstmals mehr als 100.000 Autos ab. Der Importeur verzeichnete ein Wachstum von 16,1 Prozent und konnte seinen Marktanteil auf 3,3 Prozent erhöhen. Geschäftsführer Schrick geht das neue Jahr zuversichtlich an.
Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013
Neckarsulm. Hyundai Motor Deutschland hat 2012 erstmals mehr als 100.000 Fahrzeuge verkauft. Der Absatz stieg um 16,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf exakt 100.875 Einheiten. Damit hält Hyundai hierzulande einen Marktanteil von 3,3 Prozent. Noch im November vergangenen Jahres hatte Geschäftsführer Markus Schrick für 2012 lediglich mit einem Absatz von 98.000 Fahrzeugen gerechnet. Doch nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes steigerte die koreanische Marke im Dezember den Verkauf um 42,5 Prozent und hatte im letzten Monat des Jahres mit 9231 verkaufen Autos sogar einen Marktanteil von 4,5 Prozent.
"Wir haben in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld so viele Zulassungen wie noch nie erzielt, unseren Marktanteil deutlich ausgebaut und die Position als drittgrößte Importmarke gefestigt", jubelt Schrick. Mithilfe von Sponsoringaktivitäten, unter anderem dem Fußballengagement bei der Europameisterschaft, sei die Markenbekanntheit verbessert worden. "Hyundai geht gestärkt und voller Zuversicht in das neue Jahr", kündigt Schrick an. Weltweit verkauften die Koreaner 2012 rund 4,4 Millionen Fahrzeuge, 8,6 Prozent mehr als im Vorjahr. In Europa betrug das Wachstum 10,2 Prozent.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Auf der BMW-Hauptversammlung sprach sich Vorstandschef Norbert Reithofer gegen die neuesten CO2-Forderungen der EU aus. Er forderte von der Politik "verlässliche Rahmenbedingungen". Die neueste Forderung von 68 bis 78 Gramm CO2 pro Kilometer für 2050 sei "politisches Wunschkonzert" und habe "mit technischer Analyse oder Machbarkeit nichts, aber auch gar nichts, zu tun".
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.