Die nordamerikanische Auto Show NAIAS in Detroit wird dieses Jahr keine Kleinwagenwagenmesse. Auch sparsame Hybrid-, Diesel- und Elektroautos stehen am Detroit River eher im Schatten der großen Schlitten. Das ist wenig überraschend: Nachdem die USA auf dem Wege sind, das weltweit größte Ölförderland zu werden, ist Sparsamkeit bei Pkw und Light Trucks nicht mehr die erste Tugend.
Modellvorschau für die Audi S- und RS-Modelle der Quattro-GmbH in den Jahren 2013 bis 2016
Chevrolet zeigt den neuen Pick-up Silverado mit V8 und fast 400 PS sowie die neue Corvette, Jeep renoviert den Grand Cherokee und Kia steigt mit einer heckgetriebenen Limousine ins Segment der Luxusklasse ein: Die nordamerikanische Auto Show NAIAS in Detroit wird dieses Jahr keine Kleinwagenwagenmesse. Auch sparsame Hybrid-, Diesel- und Elektroautos stehen am Detroit River eher im Schatten der großen Schlitten. Das ist wenig überraschend: Nachdem die USA auf dem Wege sind, das weltweit größte Ölförderland zu werden, ist Sparsamkeit bei Pkw und Light Trucks nicht mehr die erste Tugend. Denn in den Vereinigten Staaten war bisher nicht die Angst vor der Erderwärmung der politische und gesellschaftliche Treiber für sparsamere Fahrzeuge, sondern die Sorge um die Handelsbilanz und die politischen Verhältnisse in den arabischen Förderländern. Das haben die USA mit China gemeinsam, wo die Regierung das Elektroauto nicht als Maßnahme gegen die Erderwärmung fördert, sondern aus Angst vor den Verteilungskämpfen um das Rohöl. Für die deutschen Autobauer und ihre Zulieferer sind dies keine guten Aussichten. Denn in Stuttgart, München und Wolfsburg hofft man, die in Europa mit Milliardenaufwand entwickelten Spritspartechnologien – von Efficient Dynamics bis TSI und DSG – auch in den USA und China gut verkaufen zu können. Für den stagnierenden europäischen Markt lohnt der Entwicklungsaufwand kaum noch. Deshalb hat nun Audi einen Vorstoß gestartet, seine Clean-Diesel-Modelle in den USA zu vermarkten. Es ist nicht der erste Versuch eines deutschen Autobauers, die sparsame Diesel- Technologie im Land der SUVs und Pick-ups zu etablieren. Auch wenn im vergangenen Jahr in den USA wahrscheinlich der Vierzylinder die meistgekaufte Motorisierung war, haben sich die US-Kunden bisher von ihren V8- und V6-Benzinern nicht abgewandt. Auch nicht, um sich eines der neuen Elektroautos zu kaufen: Nach dem Flop des Chevrolet Volt muss nun auch Nissan erkennen, dass der mit großen Hoffnungen gestartete Stromer Leaf längst nicht die erhoffte Zahl an Kunden findet. 2012 war weltweit nicht das Jahr der Umwelt- und Elektroautos. 2013 startet nicht so, als würde es eines werden.
Fast zwei Millionen Exemplare in 60 Jahren – das macht die Chevrolet Corvette zum erfolgreichsten Sportwagen der Welt. Pünktlich zum runden Geburtstag bringt die GM-Tochter... » mehr lesen
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.