NEU: ePaper
Benutzeranmeldung:
Mehr als neun Monate Lieferzeit für E-Smart
Smart fortwo electric drive: Das Fahrzeug hat den E-Motor aus dem Gemeinschaftsunternehmen von Daimler und Bosch. Die Lithium-Ionen-Batterie bauen die Stuttgarter zusammen mit Partner Evonik.
(Foto: Daimler)
Autor:
Matthias Krust
mkrust@craincom.de
Sonntag, 06. Januar 2013, 11.00 Uhr
Wer heute die vollelektrische Variante des zweistitzigen Smart bestellt, erhält sie erst im Oktober. Dies erfuhr die Automobilwoche aus Händler-Kreisen.

Hintergrunddaten zum Thema:
10/2013
Wichtige Kennzahlen des Autobauers Daimler im ersten Quartal 2013

03/2012
Wertentwicklung der Aktien von Daimler, BMW und Volkswagen vom 1.1.2000 bis zum 31.12.2011

09/2013
Die geplanten Modelle der Marke Smart in den Jahren 2013 bis 2016

Stuttgart. Potenzielle Käufer des vollelektrischen Smart von Daimler müssen sich auf Lieferzeiten von mehr als neun Monaten einstellen. "Die Wartezeit für einen Smart ed beträgt derzeit bis Oktober. Das ist ein Desaster, denn erste Kunden springen schon wieder ab", sagte ein großer Smart-Händler der Automobilwoche. Daimler machte auf Nachfrage keine Angaben zur Lieferzeit, räumte aber ein, dass Kunden vorerst nur sukzessive bedient werden können. Der  Hochlauf einer neuen Technologie erfolge langsamer als bei konventionellen Autos.
Auch dürfte die Markteinführung des Fahrzeugs in diesem Jahr in mehr als 30 Ländern weiter zu dem Engpass beitragen. Verschärft wird das Lieferproblem zudem durch den konzerneigenen Carsharing-Service Car2go, dessen Smart-Elektroflotte mit Hochdruck ausgebaut wird.
Zunächst hatten technische Probleme die Markteinführung des vollelektrischen Smart in Deutschland um ein halbes Jahr verzögert. Seit Juni 2012 kann der E-Smart in Deutschland bestellt werden. Es ist das erste Fahrzeug des Unternehmens, das mit Lithium-Ionen-Batterien aus eigener Produktion fährt. Daimler wollte ursprünglich bis spätestens 2013 die Fertigung auf mindestens 10.000 Einheiten hochfahren.
 
Kommentare zum Artikel:
Weiterführende Links:
Smart bringt Sondermodell mit Flügeln
Die Kleinstwagenmarke des Daimler-Konzerns startet im April mit der Produktion des Smart forjeremy. Der Zweisitzer basiert auf... » mehr lesen

Lieferzeiten steigen nur leicht
Die durchschnittlichen Wartezeiten auf frei spezifizierte Wagen sind von Dezember auf März nur saisonbedingt etwas gestiegen. Für ... » mehr lesen

DriveNow will 2013 Mitgliederzahl verdoppeln
Der Carsharing-Anbieter DriveNow plant, die Zahl seiner Mitglieder in diesem Jahr zu verdoppeln. Ende Januar verzeichnete das... » mehr lesen

Corinna Widenmeyer leitet Mercedes-Vertrieb in Österreich
Daimler-Chef Dieter Zetsche beruft die Leiterin seines Stabes an die Spitze der Importeursgesellschaft. Der Autobauer hat sich im ... » mehr lesen

Daimler bündelt Mobilitätsangebote
Der Stuttgarter Autokonzern Daimler hat eine Tochtergesellschaft für seine Mobilitätsdienstleistungen gegündet.... » mehr lesen

Carsharer DriveNow setzt Elektroautos ein
DriveNow, ein Jointventure von BMW und Sixt, zieht positive Bilanz: 2012 warb der Carsharer 60.000 neue Kunden an und... » mehr lesen

Bosch erfindet sich neu
Für die Teilnehmer der Automobilwoche Konferenz "Das vernetzte Fahrzeug“ war die Sache schon im Mai 2011 ziemlich klar: Volkmar Denner, damals bei Bosch verantwortlich für... » mehr lesen

Warten auf den E-Smart
Bei der Auslieferung des Elektro-Smart kann es zu mehrwöchigen Wartezeiten kommen. "Wir haben eine hohe Nachfrage. Bei neuen Technologien ist eine flache Anlaufkurve aber... » mehr lesen

Daimler verschiebt Elektro-Smart um drei Monate
Aufgrund von Lieferproblemen bei den Lithium-Ionen-Batterien wird Daimler die Elektroversion des Smart fortwo nicht wie geplant... » mehr lesen

Elektro-Smart kostet unter 16.000 Euro
Daimler bietet für den vollelektrischen Smart fortwo, der ab dem vierten Quartal bestellt werden kann, ein neues Vertriebsmodell... » mehr lesen

Daimler und Bosch wollen Produktion von E-Motoren 2012 starten
Autohersteller Daimler und Zulieferer Robert Bosch planen ein Gemeinschaftsunternehmen für Elektromotoren. Die Motoren sollen... » mehr lesen

Die beliebtesten Inhalte der letzten 7 Tage:
8040
Leser
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
4286
Leser
Der Zulieferer Mahle übernimmt die Mehrheit am Klimaanlagenspezialisten Behr. Dies teilte Mahle am Donnerstag mit.
3440
Leser
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
3229
Leser
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
3149
Leser
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
2674
Leser
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
2491
Leser
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
2064
Leser
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
1792
Leser
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
1762
Leser
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.