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Mehr als neun Monate Lieferzeit für E-Smart
Smart fortwo electric drive: Das Fahrzeug hat den E-Motor aus dem Gemeinschaftsunternehmen von Daimler und Bosch. Die Lithium-Ionen-Batterie bauen die Stuttgarter zusammen mit Partner Evonik. (Foto: Daimler)
Wer heute die vollelektrische Variante des zweistitzigen Smart bestellt, erhält sie erst im Oktober. Dies erfuhr die Automobilwoche aus Händler-Kreisen.
Die geplanten Modelle der Marke Smart in den Jahren 2013 bis 2016
Stuttgart. Potenzielle Käufer des vollelektrischen Smart von Daimler müssen sich auf Lieferzeiten von mehr als neun Monaten einstellen. "Die Wartezeit für einen Smart ed beträgt derzeit bis Oktober. Das ist ein Desaster, denn erste Kunden springen schon wieder ab", sagte ein großer Smart-Händler der Automobilwoche. Daimler machte auf Nachfrage keine Angaben zur Lieferzeit, räumte aber ein, dass Kunden vorerst nur sukzessive bedient werden können. Der Hochlauf einer neuen Technologie erfolge langsamer als bei konventionellen Autos. Auch dürfte die Markteinführung des Fahrzeugs in diesem Jahr in mehr als 30 Ländern weiter zu dem Engpass beitragen. Verschärft wird das Lieferproblem zudem durch den konzerneigenen Carsharing-Service Car2go, dessen Smart-Elektroflotte mit Hochdruck ausgebaut wird. Zunächst hatten technische Probleme die Markteinführung des vollelektrischen Smart in Deutschland um ein halbes Jahr verzögert. Seit Juni 2012 kann der E-Smart in Deutschland bestellt werden. Es ist das erste Fahrzeug des Unternehmens, das mit Lithium-Ionen-Batterien aus eigener Produktion fährt. Daimler wollte ursprünglich bis spätestens 2013 die Fertigung auf mindestens 10.000 Einheiten hochfahren.
Für die Teilnehmer der Automobilwoche Konferenz "Das vernetzte Fahrzeug“ war die Sache schon im Mai 2011 ziemlich klar: Volkmar Denner, damals bei Bosch verantwortlich für... » mehr lesen
Bei der Auslieferung des Elektro-Smart kann es zu mehrwöchigen Wartezeiten kommen. "Wir haben eine hohe Nachfrage. Bei neuen Technologien ist eine flache Anlaufkurve aber... » mehr lesen
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.
Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.