Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013
Modellvorschau für die Marken Toyota und Lexus in den Jahren 2013, 2014, 2015 und 2016
Tokio. Toyota will in den nächsten drei Jahren keine neuen Werke bauen und sich stattdessen auf den Ausbau der vorhandenen Standorte konzentrieren. Bauvorhaben, die der Konzern bereits öffentlich angekündigt hat, sollen aber umgesetzt werden. Das berichtete die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Sonntag ohne Angaben von Quellen. Ein Toyota-Sprecher gab auf Anfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg keinen Kommentar zu der Meldung ab. In den vergangenen Jahren hatte Toyota fast jedes Jahr ein neues Werk eröffnet. Mit der Aussetzung der Bauvorhaben will das Unternehmen seine Effizienz steigern und Kosten einsparen. Der Autobauer hat knapp 30 Farbiken in Japan und etwa 50 weitere in anderen Ländern. Einige Werke nutzt Toyota gemeinsam anderen Herstellern, zum Beispiel das geplante Mazda -Werk in Salamanca in Mexiko, in dem beide Autobauer gemeinsam 50.0000 Fahrzeuge pro Jahr fertigen wollen. Der vorübergehende Verzicht auf den Bau neuer Werke soll laut Nikkei im Frühjahr im weltweiten Management-Plan des Unternehmens offiziell bekannt gegeben werden. Bereits angekündigt hat Toyota den Bau neuer Standorte in Indonesien und Thailand. Ob die geplante Motorenfabrik in Brasilien von den Plänen betroffen ist, ist nicht bekannt. Toyota hat 2012 eigenen Angaben zufolge 9,7 Millionen Autos verkauft. Ob das reicht, um General Motors zu überholen und wieder größter Hersteller der Welt zu werden, ist noch nicht klar. Für dieses Jahr peilt das Unternehmen einen Absatz von 9,1 Millionen Fahrzeugen an.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Auf der BMW-Hauptversammlung sprach sich Vorstandschef Norbert Reithofer gegen die neuesten CO2-Forderungen der EU aus. Er forderte von der Politik "verlässliche Rahmenbedingungen". Die neueste Forderung von 68 bis 78 Gramm CO2 pro Kilometer für 2050 sei "politisches Wunschkonzert" und habe "mit technischer Analyse oder Machbarkeit nichts, aber auch gar nichts, zu tun".
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.