Samstag, 05. Januar 2013, 17.00 Uhr
Der italienische Autobauer Fiat plant einem Agenturbericht zufolge den Ausbau seines Anteils an Chrysler auf 65 Prozent.
Hintergrunddaten zum Thema:
11/2013
Wichtige Kennzahlen des italienisch-amerikanischen Konzerns Fiat-Chrysler aus dem ersten Quartal 2013 im Vergleich zum ersten Quartal 2012
06/2013
Der italienische Hersteller will mit neuen Modellen aus der Krise kommen.
25/2012
Um auf 400.000 verkaufte Autos im Jahr zu kommen, weitet die edle Fiat-Tochter ihr Modellportfolio deutlich aus.
Turin. Fiat will seinen Anteil an Chrysler auf 65 Prozent aufstocken. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg wird der Gesundheits- und Rentenford der Autobauer-Gewerkschaft UAW (United Auto Workers) dem italienischen Konzern weitere 3,3 Prozent der Anteile an Chrysler verkaufen.
Eigenen Angaben zufolge plant Fiat, 198 Millionen US-Dollar für die Aktien zu bezahlen. Im Juli hatte der Hersteller bereits einmal 3,3 Proztent Anteile von dem Fond gekauft. Im September bat der Konzern ein Gericht, den Preis für den zweiten Teil festzulegen, nachdem man mit dem Fond zu keiner Einigung gekommen war. Eine Entscheidung erwartet der Fiat "in den kommenden Monaten".
Sergio Marchionne, der beide Marken derzeit in Personalunion führt, würde Chrysler gern vollständig übernehmen. Ob das klappt, hängt allerdings davon ab, wie sich Fiat in Zukunft entwickelt.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.
Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.