Das US-amerikanische Insurance Institute for Highway Safety (IIHS) hat 13 Fahrzeuge mit der besten Crash-Sicherheit ausgezeichnet. Weil die deutschen Hersteller bei der so genannten geringen Überlappung schlecht abschneiden, erhält nur VW den so genannten "Top Safety Pick+".
Modellvorschau für die Audi S- und RS-Modelle der Quattro-GmbH in den Jahren 2013 bis 2016
Arlington. Von den deutschen Herstellern hat nur Volkswagen mit dem Passat das Spitzenrating "Top Safety Pick+" des Insurance Institute for Highway Safety (IIHS) für Fahrzeuge des Modelljahrs 2013 erhalten. Insgesamt hat die US-Organisation 13 Modelle mit dem neuen Preis ausgezeichnet, der erstmals auch die so genannte geringe Überlappung - also einen Crash im Bereich des Frontscheinwerfers - einschließt. Immerhin erhielten verschiedene Modelle von Audi, BMW, Mercedes und VW das traditionelle Rating "Top Safety Pick", das seit 2006 vergeben wird und den neuen Test zur geringen Überlappung nicht berücksichtigt. Mit diesem Preis wurden insgesamt 117 Fahrzeuge des Modelljahrs 2013 bedacht. "Von den 29 Modellen, die wir bislang dem Crash-Test mit geringer Überlappung unterzogen haben, bieten 13 Fahrzeuge das höchste Sicherheitsniveau", so IIHS-President Adrian Lund. Dazu gehören der Acura TL von Honda, der Dodge Avenger und der baugleiche Chrysler 200, der Ford Fusion, der Honda Accord, der Kia Optima, der Nissan Altima, der Subaru Legacy und der Subaru Outback, der Suzuki Kizashi, der Volvo S60 sowie der Volkswagen Passat. "Fünf Autohersteller haben auf die Ergebnisse unseres Small-Overlap-Tests reagiert und ihre Fahrzeuge überarbeitet", betonte Lund. Volkswagen beispielsweise änderte die Airbag-Einstellungen zur Verbesserung des seitlichen Kopfschutzes und schaffte es so in die Spitzenbewertung. Auch Ford, Honda, Nissan und Subaru haben ihre Modelle redesigned. Das IIHS hat im vergangenen Jahr zum ersten Mal einen Crashtest mit geringer Überlappung durchgeführt. Im ersten Versuch waren elf Modell aus dem Luxus- und Premiumbereich gecrasht worden - mit teilweise verheerenden Ergebnissen für die deutschen Hersteller. Bei diesem Test fahren Fahrzeuge mit einer Geschwindigkeit von 64 km/h auf eine festes Hindernis. Die Überlappung betrug 25 Prozent - so dass das Fahrzeug nicht mit der ganzen Front, sondern nur mit dem Scheinwerfer in die Barriere fuhr. Während vor allem die deutschen Hersteller die praktische Relevanz eines solchen Tests bezweifeln, spricht sich der ADAC vehement für verbesserten Schutz bei einem teilweise seitlichen Aufprall aus.
Viele Auszeichnungen beim traditionellen "Top Safety Pick" Um den "Top Safety Pick+" zu erhalten, müssen die Fahrzeuge die Note "gut" in vier von fünf Katgorien erhalten und dürfen bei keinem Test schlechter als "akzeptabel" abschneiden. Dazu gehört ein Frontal-Crash mit moderater Überlappung, der Test mit geringer Überlappung, Seitenaufprall und Überschlag sowie Untersuchungen zum Kopf- und Nackenschutz bei einem Auffahrunfall. Bei der geringen Überlappung hatten der Audi A4 und die Mercedes C-Klasse die Note "schlecht" erhalten. Der Dreier BMW und der VW CC waren als grenzwertig eingestuft worden. Der Autoindustrie zufolge sind häufig starke Änderungen in der Konstruktion notwendig, um bei der geringen Überlappung besser abzuschneiden. Bei laufenden Serienmodellen sei dies kaum zu schaffen. Dagegen erhielten zahlreiche deutsche Modelle die Auszeichnung "Top Safety Pick", bei der die geringe Überlappung nicht berücksichtigt wird. Unter anderem gehören dazu der Mini Countryman, der Golf, Jetta, Tiguan und Touareg von VW, der A3, A6 und Q5 von Audi, der Dreier und Fünfer sowie der X3 von BMW und die Mercedes C- und E-Klasse, die M-Klasse und der GLK. "Die Modelle, die diese Auszeichnung erhalten haben, bieten eine herausragende Crash-Sicherheit in vielen Situationen", so Lund.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
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Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.