Nach Ansicht des kanadischen Herstellers von Betriebssystemen für Navigations- und Infotainmentsysteme QNX wird sich der Web-Standard zur Darstellung von Bildern und Texten auch im Auto durchsetzen.
Prognose zur Entwicklung des weltweiten Markts für Fahrzeugvernetzung in den Jahren 2013 bis 2020 in Milliarden Euro
München. Das kanadische Unternehmen QNX Software Systems ist vom Siegeszug des HTML5-Standards im Auto überzeugt. "HTML5 ist die gemeinsame Sprache von allen Mobilfunkgeräten und passt sehr gut zu vernetzten Navigations- und Infotainmentsystemen im Fahrzeug. Das ist ein Megatrend", prophezeite Andy Gryc, Manager im Produktmarketing, im Gespräch mit der Automobilwoche. Mit HTML5 könnten die Autohersteller erstmals das bereits vorhandene App-Angebot nutzen, die Multimediaplattformen im Fahrzeug schneller aktualisieren und Anwendungen entwickeln, die sowohl lokal als auch in der Cloud laufen. HTML5 dient der Darstellung von Web-Inhalten wie Sprache und Bildern. Gryc geht davon aus, dass sich daraus der Standard für alle Arten von modernen Benutzerschnittstellen (Human Machine Interfaces – HMI) entwickelt. QNX ist seit Jahren Marktführer bei Echtzeit-Betriebssystemen für Navigations- und Infotainmentlösungen. Mehr als die Hälfte aller Fahrzeuge, die mit einem Navisystem ausgeliefert werden, verfügen über QNX-Software. Das Unternehmen, das ursprünglich zum Audio- und Infotainmenthersteller Harman gehörte, ist seit Mitte 2010 Teil des Blackberry-Anbieters Research In Motion (RIM). "Dies hat für die Automobilindustrie klare Vorteile, weil wir damit Zugang zu den neuesten Technologien im Consumer-Bereich haben und unser Eco-System erweitern", betont Gryc. Auch bei der Akquise neuer Kunden sieht der Manager große Vorteile darin, nun zu RIM zu gehören: "Harman ist ein starker Wettbewerber unter anderem von Bosch und Conti. Gerade in Deutschland und Europa können wir nun leichter mit den Tier-1-Zulieferern ins Gespräch kommen." QNX stellt nun mit HTML5 SDK ein Entwicklungstool bereit, das App-Entwickler und die Autoindustrie zusammenbringen soll. Dabei können die Erfinder von Apps aus dem Mobile-Bereich zum Beispiel testen, wie ihre Programme im Auto funktionieren, ohne dass sie dazu ein Fahrzeug brauchen. Außerdem richten die Kanadier im ersten Quartal einen virtuellen Marktplatz für automobile Apps ein.
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Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.