NEU: ePaper
NEU: Jobsjobs.automobilwoche.de
Benutzeranmeldung:
Wachstum in den USA erwartet
Ford-Produktion: Die Nachfrage in den Vereinigten Staaten wird nach Ansicht von Experten weiter steigen.
(Foto: Ford)
Autor:
Stefan Wimmelbücker
swimmelbuecker@craincom.de
Mittwoch, 02. Januar 2013, 14.49 Uhr
Für das neue Jahr erwartet das Marktforschungsinstitut Polk einem Agenturbericht zufolge steigende Zulassungszahlen in den USA. Besonders die Nachfrage nach Pick-ups soll wachsen.

Hintergrunddaten zum Thema:
13/2013
Im Mai war die Produktion von Neuwagen in der EU wieder rückläufig.

12/2013
Umsatzentwicklung von Dekra im Automobilgeschäft (in Millionen Euro)

21/2012
Das Warten auf den großen Sprung Die Batteriekosten werden deutlich sinken - aber bei der Verbesserung der Reichweite sind nur kleine Fortschritte in Sicht

Los Angeles. Die Nachfrage nach Neuwagen wird in den Vereinigten Staaten in diesem Jahr um 6,6 Prozent steigen. Damit rechnet das Marktforschungsinstitut Polk. Als Gründe für den positiven Ausblick nennt Polk die wachsende Wirtschaft und die Nachfrage nach Pick-ups und Mittelklassewagen. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge rechnet das Institut mit etwa 15,3 Millionen neu zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in diesem Jahr. Im Vergleich zu 2012 wäre das eine Steigerung von weniger als einer Million.

Die Wachstumsrate dürfte um mehr als die Hälfte niedriger liegen als 2012, weil der US-Markt seine alte Stärke schon fast komplett zurückgewonnen hat. "Es wird Wachstum geben, aber ein Teil der Nachfrage ist bereits befriedigt", sagte Anthony Pratt, der Amerika-Direktor von Polk, unserer Schwesterzeitung "Automotive News".  Die Zahl er Neuzulassungen im Jahr 2012, die am Donnerstag bekannt gegeben werden soll, wird die höchste seit 2007 sein. Die "Automotive News" begründet das mit den zahlreichen neuen Modellen und dem gestiegenen Vertrauen der Verbraucher.

Besonders stark werden nach Erwartungen der Experten aufgrund mehrerer Neuvorstellungen die Zulassungen der Pick-ups steigen. Sie sind auf dem US-Markt besonders wichtig. Das Segment wird von den heimischen Herstellern General Motors, Ford und Chrysler beherrscht.

Der Durchschnittswert für den US-Absatz lag von 2000 bis 2007 bei 16,8 Millionen Fahrzeugen und fiel 2009 wegen der Finanzkrise auf 10,4 Millionen, den niedrigsten Wert seit 27 Jahren. Für das abgelaufene Jahr 2012 erwarten Analysten 14,5 Millionen Neuzulassungen. In den kommenden Jahren rechtet Polk mit weiteren Steigerungen auf 15,8 Millionen Autos 2014 und 16,2 Millionen im Jahr darauf.


Kommentare zum Artikel:
Weiterführende Links:
Mercedes will BMW in den USA schon 2013 überholen
US-Vertriebschef Steve Cannon sieht in diesem Jahr zweistellige Wachstumsraten bei Mercedes.... » mehr lesen

Fiat will Anteil an Chrysler aufstocken
Der italienische Autobauer Fiat plant einem Agenturbericht zufolge den Ausbau seines Anteils an Chrysler auf 65 Prozent.... » mehr lesen

VDA-Präsident warnt vor schwierigem Jahr
Matthias Wissmann, der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA) rechnet damit, dass 2013 ein "herausforderndes Jahr"... » mehr lesen

Die beliebtesten Inhalte der letzten 7 Tage:
9902
Leser
Das Automatikgetriebe macht Volkswagen Probleme: Nach Rückrufaktionen im großen Stil in China und Japan müssen nun auch in Australien Autos wieder in die Werkstatt. Der Konzern sieht keine Alternative zum Werkstattbesuch. Auslöser der Probleme sind verstopfte, heiße Großstadtdschungel.
8653
Leser
Werkstätten und Kunden des Premiumherstellers BMW müssen derzeit teilweise wochenlang auf Ersatzteile warten. Grund ist eine Software-Umstellung.
5177
Leser
Die Porsche Holding ist wieder ganz im Familienbesitz: Der Staatsfonds des Emirats Katar hat seinen Anteil von zehn Prozent an der Porsche SE an die beiden Familien Porsche und Piech verkauft.
5147
Leser
Neuer Vorstand für Produktion bei Jaguar Land Rover wird Wolfgang Stadler. Der 55-Jährige ist bisher Leiter des BMW-Werks in Dingolfing.
2714
Leser
Der Chef der weltweiten Marketing-Kommunikation bei Volkswagen, Giovanni Perosino, wechselt zur Konzerntochter Audi nach Ingolstadt.
2434
Leser
Die Europäische Union hat Deutschland eine Frist gesetzt: Zehn Wochen hat die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge Zeit, die Einhaltung der Richtlinie zum Kältemittel in Klimaanlagen sicherzustellen – danach droht ein Verfahren.
2181
Leser
Etwa 100.000 Personen haben sich weltweit bereits für eine Probefahrt mit dem Elektroauto BMW i3 angemeldet, wie Vertriebsvorstand Ian Robertson auf dem Kongress der Automotive News Europe in Paris bekanntgab.
2089
Leser
Beim Stuttgarter Automobilhersteller ist die erste Limousine der neuen S-Klasse-Baureihe vom Band gelaufen. Zum Produktionsstart zeigte sich Daimler- und Mercedes-Chef Dieter Zetsche zuversichtlich, das Absatzvolumen ausweiten zu können. Der neue Produktionsvorstand Andreas Renschler will das Werk Sindelfingen zu einem der effizientesten Standorte im Mercedes-Verbund machen.
2022
Leser
Fondsmanager Michael Muders von Union Investment hat sich in einem Interview vehement gegen ein weiteres Engagement von Mercedes ausgesprochen: "Mercedes muss raus aus der Formel 1."
1905
Leser
Der ZDK-Präsident will sich im kommenden Jahr nicht mehr zur Wahl stellen