Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
Aktuelle Bilder
IT-Fachkräfte sind Mangelware
IBM-Niederlassung: Das IT-Unternehmen hat die Förderprogramme IBM Academic Initiative und IBM developerWorks erweitert, damit Firmen zeitnah die Potenziale neuer IT-Technologien für ihre Geschäfte nutzen können. (Foto: IBM)
Autor: Gerhard Mauerer
Samstag, 29. Dezember 2012, 00.03 Uhr
Die Expertise der IT-Fachkräfte hält derzeit nicht Schritt mit neuen Technologien wie Cloud und Mobile Computing, Business Analytics oder Social Business. Dies ist ein Ergebnis des globalen IBM 2012 Tech Trends Reports.
Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013
Ehningen. Investitionen in neue IT-Trends nehmen zwar rasant zu, doch nur eine von zehn Organisationen besitzt auch das Know-how, um diese Technologien effektiv zu nutzen. Der Grund: Entsprechend ausgebildete IT-Fachkräfte sind weltweit Mangelware. So ein zentrales Ergebnis des globalen IBM 2012 Tech Trends Reports. Auch als Reaktion auf diese Ergebnisse verstärkt IBM das Engagement zur Aus- und Weiterbildung im IT-Umfeld mit neuen Förderprogrammen, wie IBM mitteilt.
Cloud und Mobile Computing, Business Analytics sowie Social Business verändern derzeit entscheidend die Geschäftsmodelle der Unternehmen weltweit. Ende 2012 wird es mehr mobile Endgeräte als Menschen geben und täglich wächst das weltweite Datenaufkommen um mehr als 15 Petabyte – das ist etwa das Achtfache der Informationen, die in allen Bibliotheken der USA zu finden sind.
"Diese Entwicklung bringt ein enormes Innovationspotenzial mit sich", sagt Wieland Köbler, Direktor ISV (Independent Software Vendors) Sales & Development, IBM Deutschland, "doch noch können Unternehmen dieses nicht ausschöpfen. Der aktuelle IBM 2012 Tech Trends Report belegt, dass erst zehn Prozent der befragten Organisationen hierfür über entsprechendes Fachpersonal verfügen."
Für den globalen IBM 2012 Tech Trends Report des IBM Centers for Applied Insights wurden mehr als 1200 Entscheider aus IT und Wirtschaft sowie 250 Professoren und 450 Studenten befragt. Die Ergebnisse des IBM Reports zeigen, dass zirka ein Viertel der befragten Entscheider ein großes – und weitere 40 Prozent ein mäßiges – Qualifikationsdefizit sehen, wenn es um das Wissen zu den aktuellen IT-Trends in ihren Unternehmen geht.
Im Umfeld der Professoren und Studenten bewerten gar 73 Prozent der Befragten ihre Defizite als mäßig bis groß. Ebenso attestiert fast die Hälfte der Professoren und Studenten ihren Institutionen, dass sie der Nachfrage nach IT-Kenntnissen in den neuen Technologien nicht ausreichend nachkommen können.
Gut ausgebildete Fachkräfte sind wichtig für die IT-Abteilungen, denn laut IBM Report planen rund 70 Prozent der befragten Unternehmen, in den nächsten zwei Jahren in Mobile Computing zu investieren. Mehr als die Hälfte gab an, sich im Bereich Business Analytics zu engagieren. Cloud Computing und Social Business befinden sich zwar noch in einem früheren Stadium. Dennoch wollen zwei Drittel aller Befragten zukünftig in Cloud Computing sowie knapp 50 Prozent in Social-Business-Anwendungen investieren.
Der Mangel an qualifizierten IT-Fachkräften bietet große Karrierechancen für Menschen mit den richtigen Kenntnissen. Aus diesem Grund hat IBM die Förderprogramme IBM Academic Initiative und IBM developerWorks erweitert, damit Unternehmen zeitnah die Potenziale neuer IT-Technologien für ihre Geschäfte nutzen können.
Die IBM Academic Initiative ermöglicht seit 2003 mehr als 1,5 Millionen Studenten weltweit den Zugang zu Technologien und Expertise für ihre zukünftige Arbeit. Das Programm wird nun mit kostenlosen Angeboten von Software, Unterrichtsplänen und Lernressourcen zu den Themenschwerpunkten Big Data und Analytics, Commerce und Mobile Computing sowie Security erweitert. Studenten können zudem an einer Vielzahl von Programmen teilnehmen, unter anderem einem globalen virtuellen Event, dem Virtual Career Fair 2013. Professoren wiederum erhalten Zugriff auf die Online-Plattform IBM Knowledge Exchange, um den kollegialen Wissensaustausch zu pflegen und Best-Practice-Beispiele zu teilen.
Das webbasierte Netzwerk IBM developerWorks mit mehr als acht Millionen Besuchern informiert Entwickler, IT-Experten und Studenten über neueste Entwicklungen in IT und Open Standards. Außerdem bietet es einen kostenlosen Zugang zu Software-Tools und Codes, um IT-Fähigkeiten zu fördern.
"Um Wissenslücken moderner IT-Technologien rasch zu schließen, beinhalten vieler dieser Initiativen Partnerprogramme mit anderen Organisationen aus dem privaten und öffentlichen Sektor sowie den Universitäten", erläutert Wieland Köbler. "So wollen wir dazu beitragen, dass der Wissenstransfer und der Zugang zu Bildungsressourcen für Experten, Professoren und Studenten sichergestellt werden kann."
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.