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Altran übernimmt IndustrieHansa
IndustrieHansa-Webseite: Das Unternehmen wurde vor 35 Jahren in München gegründet und ist auf Entwicklungsdienstleistungen in den Branchen Automotive, Energie sowie Luft- und Raumfahrt spezialisiert.
(Foto: IndustrieHansa)
Autor: Gerhard Mauerer
Montag, 24. Dezember 2012, 12.09 Uhr
Altran übernimmt den Konkurrenten IndustrieHansa Consulting & Engineering GmbH aus München. Durch den Zukauf will die Innovations- und Technologieberatung unter anderem den Marktanteil in Deutschland und Großbritannien erhöhen.

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München. Die Innovations- und Technologieberatung Altran übernimmt zum 1. Januar 2013 den Konkurrenten IndustrieHansa Consulting & Engineering GmbH aus München zu 100 Prozent. Dies teilte Altran am Montag mit. Mit der Akquisition rückt Altran nach eigenen Angaben in die Top 5 der umsatzstärksten Engineering-Dienstleister in Deutschland auf.
 
Der Zukauf ist laut Mitteilung Teil zweier strategischer Ziele: Zum einen die Erhöhung des Marktanteils in Deutschland und Großbritannien sowie zum anderen die Stärkung der Product Lifecycle Management (PLM-) Solutions.
 
IndustrieHansa wurde vor 35 Jahren in München gegründet und ist auf Entwicklungsdienstleistungen in den Branchen Automotive, Energie sowie Luft- und Raumfahrt spezialisiert. Derzeit beschäftigt IndustrieHansa rund 1800 Mitarbeiter und erzielt in diesem Jahr einen Jahresumsatz von 155 Millionen Euro in Deutschland. Das Unternehmen managt komplexe Entwicklungsprojekte für Kunden wie Audi, BMW, Daimler, EADS und Siemens Energy.
 
Durch die Übernahme rückt Deutschland nach Frankreich zu Altrans zweitgrößtem Markt auf. Das Unternehmen vergrößert damit seine auf Branchen spezialisierten "Industries" Automotive, Infrastruktur & Transport, Luft- und Raumfahrt sowie Energie zusätzlich zum in diesem Jahr generierten Wachstum.
 
Die Marke IndustrieHansa wird 2013 zunächst noch weitergeführt und soll dann in einem schrittweisen Prozess in die weltweite Altran-Marke integriert werden. Aufgrund der Synergien, die sich für Altran durch die ähnlichen Profile beider Unternehmen ergeben, sowie ähnlicher Unternehmenskulturen, gehen beide Unternehmen von einer schnellen Integration beider Belegschaften aus.
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