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Mercedes-Benz bringt eCall in weiteren zehn Ländern
eCall von Mercedes: Der Mercedes-Benz Notruf kann nach einem schweren Crash automatisch die Rettungsdienste verständigen. (Foto: Daimler)
Autor: Gerhard Mauerer
Freitag, 21. Dezember 2012, 08.00 Uhr
Drei Jahre bevor die Europäische Kommission ihn fordert, startet Mercedes-Benz den Fahrzeugnotruf eCall in weiteren zehn Ländern. Seit Jahresmitte 2012 bietet Mercedes den eCall bereits in neun europäischen Staaten an.
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Stuttgart. Im Juni 2012 und damit drei Jahre vor der geplanten verbindlichen Einführung durch die Europäische Kommission startete bei Mercedes-Benz der Fahrzeugnotruf eCall. Bei einem schweren Unfall können die Rettungsdienste automatisch verständigt werden und erhalten binnen weniger Minuten Informationen über die exakte Unfallstelle und das Fahrzeugmodell. Das Mercedes-Benz Notrufsystem ist Standard in der neuesten Version des Multimedia-Systems COMAND Online, teilt Daimler mit. Abgesehen von möglichen Mobilfunkgebühren entstehen dem Mercedes-Kunden laut Pressemitteilung für den Mercedes-Benz Notruf keine Kosten. Der Dienst ist ab Januar in 19 europäischen Ländern verfügbar.
Nach einem schweren Unfall kommt es auf jede Sekunde an. Der Mercedes-Benz Notruf nutzt diese entscheidende Phase und kann nach einem schweren Crash automatisch die Rettungsdienste verständigen. Werden die Airbags oder Gurtstraffer ausgelöst und ist COMAND Online mit einem Mobiltelefon verbunden, werden die exakte GPS-Position des Fahrzeugs und dessen Fahrgestellnummer (VIN) per SMS an die Notruf- und Serviceleitstellen des Bosch Communication Center gesendet, die Positionsdaten dabei auch parallel per DTMF-Verfahren (Doppeltonmehrfrequenz). Selbst wenn die Insassen bewusstlos sind oder zum Beispiel auf einer Urlaubsreise gar nicht genau wissen, wo sie sich befinden, können die vom Communication Center alarmierten Rettungskräfte genau und schnell informiert werden.
Außerdem baut das Fahrzeug innerhalb kurzer Zeit eine Sprachverbindung zum Bosch Communication Center auf. Besonders praktisch und unter Umständen im Notfall hilfreich: Kommuniziert wird dabei nicht in der jeweiligen Landessprache, sondern in jener Sprache, die der Fahrer bei COMAND Online eingestellt hat. Auch manuell lässt sich ein Notruf absetzen, da sich der Eintrag "Mercedes-Benz Notruf" immer an erster Stelle des Telefonbuchs befindet. Geografisch wird eCall in mehreren Stufen eingeführt: Am 1. Juni 2012 startete der automatische Notruf in neun europäischen Ländern – Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, Österreich, Belgien, Niederlande sowie der Schweiz. Ab dem 1. Januar 2013 kommen mit Norwegen, Finnland, Litauen, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Portugal, Luxemburg und Malta zehn weitere Länder hinzu.
Die Europäische Kommission hat im Rahmen ihrer eSafety-Initiative angekündigt, eCall bis 2015 verbindlich bei Neuwagen einführen zu wollen. Nach Angaben der EU-Kommission könnte durch die sofortige eCall-Benachrichtigung und die Kenntnis der Koordinaten der Unfallstelle die Anfahrtszeit der Rettungskräfte in ländlichen Gebieten um 50 Prozent und in Städten um 40 Prozent verringert werden. Dadurch könnte es EU-weit bis zu 2500 weniger Verkehrstote pro Jahr geben.
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