Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
Aktuelle Bilder
PSA und GM richten Zusammenarbeit neu aus
Kleinwagen aus dem Hause PSA: Der französiche Autokonzern will gemeinsam mit General Motors auch in Lateinamerika und anderen Wachstumsmärkten stärker kooperieren. (Foto: Peugeot)
General Motors und PSA haben ihre im Februar vereinbarte Allianz vertraglich festgezurrt und neu ausgerichtet. Zentrale Teile der Vereinbarungen sollen nun zwar wie ursprünglich geplant umgesetzt werden, allerdings wird die erhoffte Einkaufskooperation nun nicht mehr weltweit, sondern nur noch in Europa und somit zwischen Opel/Vauxhall und PSA geschaffen. Außerdem verzichten die beiden Autokonzerne auf eine zunächst angedachte Kooperation im Mittelklasse-Segment. Statt dessen soll nun zusätzlich ein Multi-Purpose-Vehicle (MPV) im Kleinwagensegment gemeinsam entwickelt werden.
Infos zu PSA:
Der französische Konzern PSA Peugeot Citroën ist nach VW Europas zweitgrößter Autobauer. Im Gegensatz zu den Wolfsburgern investierte er aber nur zögerlich in Wachstums- und Schwellenländern. Von der Krise auf dem europäischen Heimatmarkt wird PSA deswegen besonders schwer getroffen. Um aus der Verlustzone zu kommen, sollen nun mehr als 8000 Arbeitsplätze wegfallen. Ein Werk bei Paris wird geschlossen. Die auf Fahrzeugkredite spezialisierte Finanzsparte von PSA ist auf staatliche Garantien in Milliardenhöhe angewiesen. Als Gegenleistung muss der Konzern eine staatliche Kontrollen der Sanierungsbemühungen akzeptieren. PSA beschäftigte Ende 2011 rund 209.000 Menschen, davon 123.000 in der Autosparte. (dpa/gem)
Paris/ Detroit. Die kriselnden Autohersteller Opel und PSA Peugeot-Citroën haben nach mehrmonatigen Verhandlungen ihre im Februar vereinbarte Zusammenarbeit in Verträge gegossen und dabei einige markante Veränderungen an den ursprünglichen Plänen vorgenommen.Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung von GM und PSA vom Donnerstag hervor. Zentrale Teile der Vereinbarungen sollen nun zwar wie ursprünglich vorgesehen umgesetzt werden, allerdings wird die erhoffte Einkaufskooperation nun nicht mehr weltweit, sondern nur noch in Europa und somit zwischen Opel/Vauxhall und PSA geschaffen. Dazu soll ein Joint Venture gegründet werden. Beide Autobauer verzichten nun auch auf eine zunächst angedachte Kooperation im Mittelklasse-Segment. Statt dessen soll nun zusätzlich ein Multi-Purpose-Vehicle (MPV) im Kleinwagensegment gemeinsam entwickelt werden. Eine gemeinsame Fahrzeugarchitektur für den künftigen Insignia und den Peugeot 508 beziehungsweise den Citroen C5/DS5 dürfte damit hinfällig sein. Opel und PSA äußerten sich zunächst nicht zu den Gründen, warum diese Veränderungen an der ursprünglichen Absichtserklärung vorgenommen wurden.
Kooperation in Lateinamerika und Wachstumsmärkten wird geprüft Neu in die Liste der möglichen Projekte nennen beide Unternehmen jetzt auch "gewerbliche und produktbezogene Initiativen in Lateinamerika und anderen Wachstumsmärkten." Details nannten sie jedoch nicht. Die bislang von PSA allein entwickelten kleinen Benzinmotoren wollen GM und PSA künftig gemeinsam fortentwickeln.Unklar blieb hier aber zuächst, ob diese Motoren auf Seiten von General Motors ausschließlich für Opel und Vauxhall vorgesehen sind oder auch für die GM-Marke Chevrolet. Bereits im Juli hatten beide Seiten ein Logistikabkommen geschlossen. Danach wird der PSA-Logistikgruppe Gefco künftig die gesamte Logistik von GM in Europa ausführen. Im Februar hatten beide Unternehmensgruppen erklärt, dass sie durch die Zusammenarbeit nach rund fünf Jahren zusammen jährlich zwei Milliarden Dollar (1,5 Mrd Euro) einsparen. Ob diese Synergie-Größe nach der Vertrags-Unterzeichnung immer noch erreicht oder gar übertroffen werden kann, blieb zunächst ebenfalls offen. Die ersten zusammen entwickelten Autos sollen bis Ende 2016 auf den Markt kommen. Dabei wollen sich die Hersteller, die vor allem in Europa aktiv sind und unter der tiefen Absatzkrise leiden, keine Konkurrenz machen.
Erhebliche Einsparungen in der Logistik kann sich die Autoindustrie von den Erkenntnissen des Forschungsprojekts RFID-based Automotive Network (RAN) erhoffen. Durch stabilere und... » mehr lesen
"Das Jahr der Wahrheit“ titelte die Automobilwoche vor zwölf Monaten über den Ausblick auf 2012. Tatsächlich legte die nachlassende Konjunktur in Deutschland und Europa die... » mehr lesen
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.