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Skoda Deutschland erwartet schwieriges Jahr 2013
Neuer Skoda Octavia: Skoda setzt 2013 unter anderem auf die neue Generation des "Herzens der Marke". (Foto: Skoda)
Autor: Gerhard Mauerer
Mittwoch, 19. Dezember 2012, 11.27 Uhr
Hermann Schmitt, Sprecher der Geschäftsführung von Skoda Auto Deutschland, ist mit dem Verlauf des endenden Jahres für seine Marke sehr zufrieden. Für 2013 ist der Ausblick jedoch verhalten.
Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013
Frankfurt/Weiterstadt. Trotz eines konjunkturell schwierigen Umfelds entwickelte sich das Autojahr 2012 für Skoda in Deutschland gut: Bis zum Jahresende dürfte die Zahl der Verkäufe auf 132.500 Einheiten steigen. Das wären rund 4500 Fahrzeuge mehr als 2011 (128.000), wie die tschechische VW-Marke mitteilt. Nur im Jahr 2009, dem Jahr der Abwrackprämie, waren es mehr Fahrzeuge gewesen (162.328 Einheiten) "Damit hat sich unsere Marke in Deutschland deutlich besser entwickelt als der Gesamtmarkt", sagt Hermann Schmitt, Sprecher der Geschäftsführung von Skoda Auto Deutschland. Für das neue Jahr kündigte Schmitt die Fortsetzung der Modelloffensive mit sieben neuen Produkten an, darunter der neue Octavia, laut Schmitt das "Herz der Marke". Während Skoda im zu Ende gehenden Jahr bei den Verkäufen um 3,6 Prozent und bei den Neuzulassungen um drei Prozent zulegen wird, entwickelt sich der Gesamtmarkt mit einem Minus von 2,6 Prozent rückläufig. Mit diesem Ergebnis baut Skoda nach eigenen Angaben seine Position als Importmarke Nummer eins in Deutschland im vierten Jahr hintereinander aus.
Verhaltener Ausblick auf 2013 Gefragt waren bei den Kunden vor allem die Modelle Roomster, Yeti und Octavia. Hier erzielte der Importeur Verkaufssteigerungen von 2,5 bis 13 Prozent. Sehr zufrieden zeigte sich Schmitt auch mit dem Start der neuen Modelle Citigo und Rapid. "Vom Citigo haben wir seit seiner Markteinführung 8000 Kaufverträge gezeichnet. Unsere neue Kompaktlimousine Rapid bieten wir seit Mitte Oktober auf dem deutschen Markt an. Die Auftragseingänge entwickeln sich planmäßig", bilanziert Schmitt. Verhalten äußerte sich der Deutschland-Geschäftsführer über die Absatzperspektiven im neuen Jahr. Schmitt geht davon aus, dass sich die Unsicherheit der Märkte wegen der anhaltend schwierigen Lage in der Eurozone 2013 fortsetzen wird. Auf dem deutschen Markt schließt er deshalb einen weiteren Rückgang der Nachfrage nach neuen Automobilen nicht aus. Trotzdem halte Skoda an seinen engagierten Zielen fest, die Zahl seiner weltweiten Verkäufe bis 2018 auf 1,5 Millionen Einheiten pro Jahr zu steigern.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.