Der Getriebehersteller Getrag wechselt zu einem nutzungsbasierten Abrechnungsmodell für SAP-Dienste. Diese kommen künftig aus einer Private Cloud, die vom US-Computerkonzern HP betrieben wird.
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Untergruppenbach. Getrag hat den Outsourcing-Vertrag mit dem langjährigen IT-Partner HP um weitere drei Jahre verlängert. Gleichzeitig wechselt der Getriebehersteller zur nutzungabhängigen Abrechnung der SAP-Dienste. "Als weltweit größter unabhängiger Getriebehersteller müssen wir schnell auf wirtschaftliche Veränderungen reagieren können", sagt Thomas Seuring, Head of Corporate IT bei Getrag. "Durch das SAP-Hosting und das verbrauchsabhängige Bezahlungsmodell werden die Fixkosten für die Infrastruktur stark reduziert und wir sparen uns Ausgaben für Neuinvestitionen. Das gibt uns die notwendige Flexibilität für unser Wachstum." Die SAP-Dienste bezieht Getrag aus einer Private Cloud, die HP in eigenen Rechenzentren in Frankfurt und Rüsselsheim abbildet. Bei den Services handelt es sich standardisierte IT-Dienste (Software as a Service, Infrastructure as a Service), die nach Bedarf bereitgestellt und nach Nutzung abgerechnet werden. Der Vertrag hat eine Laufzeit von drei Jahren und ist eine Verlängerung des seit 2006 bestehenden Kontrakts. Er umfasst vier Dienstleistungen: SAP-Hosting, SAP-Applikationsmanagement (Third-Level-Support), elektronischen Datenaustausch (EDI) und Managed Print Services für die Gehaltsabrechnung der über 10.000 Mitarbeiter. Als Vorbereitung für das neue Servicemodell haben HP und Getrag bereits im vergangenen Jahr einen Datenbankwechsel der SAP-Applikationen, einen Releasewechsel auf SAP ECC 6.0 sowie die Migration auf die Cloud-Infrastruktur HP ECS Utility Services durchgeführt.
HP ist im Ranking der Automobilwoche mit einem Umsatz von 288 Millionen Euro im Jahr 2011 der zweitgrößte IT-Dienstleister für die Autobranche in Deutschland hinter T-Systems. Getrag will in den nächsten Jahren vor allem in Übersee stark wachsen.
Flexible Anpassung Der Betrieb der SAP-Systeme wird nach tatsächlich genutzten Systemressourcen abgerechnet. Grundlage der Abrechnung sind die von Getrag genutzten Serverkapazitäten entsprechend definierter Systemklassen und der benötigte Speicherplatz. Hierüber hat Getrag die Möglichkeit, seine benötigten System-Ressourcen bedarfsabhängig und kurzfristig an sich wechselnde Anforderungen anzupassen. Neben dem verbrauchsgenauen Hosting kümmert sich ein Team von HP Enterprise Services auch um das Applikationsmanagement, um Leistung und Zuverlässigkeit der SAP-Landschaft ständig zu verbessern und den Leistungsumfang entsprechend den Anforderungen anzupassen. HP ist seit über 16 Jahren strategischer Partner von Getrag. 2005 beauftragte Getrag HP, die bestehende SAP-Landschaft für zwei neue Tochtergesellschaften in der Slowakei zu erweitern. Im selben Jahr entschloss sich Getrag dazu, den SAP-Betrieb an HP zu übergeben. HP migrierte und aktualisierte das bestehende SAP-System innerhalb von neun Monaten auf eine neue Infrastruktur.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.