Mittwoch, 19. Dezember 2012, 12.00 Uhr
Der japanische Hersteller Mitsubishi ruft in seinem Heimatland einem Agenturbericht zufolge mehr als eine Millionen Kleinwagen zurück. Grund dafür ist ein Problem mit der Motoröldichtung.
Hintergrunddaten zum Thema:
12/2013
Modellvorschau für die Marke Mitsubishi in den Jahren 2013 bis 2015
10/2013
Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013
08/2013
Einbahnstraße: Jährlicher Handel zwischen der EU und Japan in den Jahren 2006 bis 2011
Tokio. Mitsubishi beordert in Japan rund 1,2 Millionen Kleinwagen in die Werkstätten. Wie Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf das Unternehmen berichtet, sind Probleme mit der Motoröldichtung der Grund für die Aktion. Betroffen sind nur Modelle, die ausschließlich in Japan angeboten werden. Die Kosten für den Rückruf liegen laut Mitsubishi bei umgerechnet rund 67 Millionen Euro. Diese Summe muss nun in der Prognose für das noch bis Ende März laufende Geschäftsjahr berücksichtigt werden.
Das Automatikgetriebe macht Volkswagen Probleme: Nach Rückrufaktionen im großen Stil in China und Japan müssen nun auch in Australien Autos wieder in die Werkstatt. Der Konzern sieht keine Alternative zum Werkstattbesuch. Auslöser der Probleme sind verstopfte, heiße Großstadtdschungel.
Werkstätten und Kunden des Premiumherstellers BMW müssen derzeit teilweise wochenlang auf Ersatzteile warten. Grund ist eine Software-Umstellung.
Die Porsche Holding ist wieder ganz im Familienbesitz: Der Staatsfonds des Emirats Katar hat seinen Anteil von zehn Prozent an der Porsche SE an die beiden Familien Porsche und Piech verkauft.
Einer aktuellen Studie zufolge werden im laufenden Jahr so wenige Neuwagen in Westeuropa verkauft wie seit 30 Jahren nicht mehr.
Der Chef der weltweiten Marketing-Kommunikation bei Volkswagen, Giovanni Perosino, wechselt zur Konzerntochter Audi nach Ingolstadt.
Die Europäische Union hat Deutschland eine Frist gesetzt: Zehn Wochen hat die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge Zeit, die Einhaltung der Richtlinie zum Kältemittel in Klimaanlagen sicherzustellen – danach droht ein Verfahren.
Der Stuttgarter Automobilzulieferer gibt auf dem Motorpressekolloquium einen Ausblick auf die mittel- und langfristige technische Entwicklung der Branche.
Beim Stuttgarter Automobilhersteller ist die erste Limousine der neuen S-Klasse-Baureihe vom Band gelaufen. Zum Produktionsstart zeigte sich Daimler- und Mercedes-Chef Dieter Zetsche zuversichtlich, das Absatzvolumen ausweiten zu können. Der neue Produktionsvorstand Andreas Renschler will das Werk Sindelfingen zu einem der effizientesten Standorte im Mercedes-Verbund machen.
Etwa 100.000 Personen haben sich weltweit bereits für eine Probefahrt mit dem Elektroauto BMW i3 angemeldet, wie Vertriebsvorstand Ian Robertson auf dem Kongress der Automotive News Europe in Paris bekanntgab.
Überraschend hat Volkswagen am Dienstagabend mitgeteilt, eine neue Wandelanleihe zu begeben. Wie geplant nahm der Autobauer damit 1,2 Milliarden Euro ein.