Der japanische Autobauer Toyota wird einem Medienbericht zufolge eine Strafe in zweistelliger Millionenhöhe zahlen, um ein Verfahren in den USA zu beenden. Dabei ging es um den Vorwurf, der Autobauer habe Rückrufe zu spät veranlasst.
Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013
Modellvorschau für die Marken Toyota und Lexus in den Jahren 2013, 2014, 2015 und 2016
München. Die Probleme des japanischen Herstellers Toyota reißen nicht ab: Nach Rückruf-Serien und Naturkatastrophen bekommt es der Autobauer jetzt mit Anwälten zu tun: Einem Bericht der Zeitung "USA Today" zufolge hat sich das Unternehmen bereit erklärt, eine Strafe in Höhe von 17,35 Millionen US-Dollar, umgerechnet 13,16 Millionen Euro, zu bezahlen – die höchste vom Gesetz vorgesehene Strafe. Damit beendet Toyota einen Rechtsstreit um einen möglicherweise zu spät erfolgten Rückruf.
Im Juni hatten die Japaner SUVs ihrer Edelmarke Lexus zurückgerufen – betroffen waren die Baureihen RX 3550 und RX 450h aus dem Baujahr 2010. Durch rutschende Fußmatten könnte sich das Gaspedal verklemmen. Die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) hatte dem Hersteller vorgeworfen, der Rückruf sei zu spät erfolgt.
Es ist bereits das vierte Mal innerhalb von nur zwei Jahren, dass Toyota die höchste mögliche Strafe zahlt. In allen Fällen ging es um Vorwürfe, das Unternehmen habe Rückrufe zu spät initiiert. Die massiven Rückrufe – in den USA waren 10,2 Millionen Fahrzeuge betroffen, weltweit waren es 12,4 Millionen – haben Toyotas Image schwer beschädigt, obwohl Untersuchungen später ergaben, dass einige der Unfälle auf Fehler der Fahrer zurückgingen. Der Hersteller hatte damals unter anderem zugesagt, seine internen Abläufe für die Entdeckung und Veröffentlichung von Fehler zu überarbeiten.
Ray Tanguay, verantwortlich für die Qualität bei Toyota in Nordamerika, sagte, das Unternehmen habe der Strafe zugestimmt, um eine zeitraubende Auseinandersetzung zu vermeiden. Künftig wolle der Hersteller seine Prozesse noch weiter verbessern, um den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden. Das US-Recht gibt Herstellern fünf Werktage Zeit, die Behörden über sicherheitsrelevante Mängel zu unterrichten. Die NHTSA hat Toyota eigenen Angaben zufolge bereits im Mai kontaktiert, nachdem es Berichte über rutschende Fußmatten in en betreffenden Modellen gegeben hatte. Das Unternehmen habe dann einen Monat für eine Antwort gebraucht.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.