Gemeinsam mit dem Mobilfunkanbieter Ericsson will Volvo die Vernetzung des Autos mit dem Internet ausbauen. Dazu bündeln die beiden schwedischen Unternehmen Apps und Infotainment-Angebote in einer Cloud.
Wo sollten die Autohersteller bei der Entwicklung am meisten investieren?
CO2-Reduzierung und Umweltschutz
Vernetzung und Internet im Auto
Qualitäts- und Premiumanspruch
Sicherheit und Unfallvermeidung
636 Millionen Euro für Reklame
Seat Ibiza ist das meistbeworbene Auto - Internet gewinnt an Bedeutung
Göteborg. Der Autobauer Volvo und der Mobilfunkanbieter Ericsson planen, künftig gemeinsam Lösungen für das vernetzte Auto zu entwickeln und anzubieten. Einer Pressemitteilung zufolge wollen die beiden schwedischen Unternehmen dazu ihre Kompetenzen bündeln: Volvo soll sein Wissen über Fahrverhalten und Verkehrssicherheit einbringen, während Ericsson seine Expertise auf den Gebieten Mobilfunk und Internet nutzen wird.
In einer Cloud von Ericsson, der sogenannten Connected Vehicle Cloud, sollen Infotainment, Apps und Kommunikationsmöglichkeiten gebündelt und in neuen Volvo-Modellen zur Verfügung gestellt werden. Die Angebote werden von Ericsson gepflegt und stehen weltweit zur Verfügung. "Wir sehen es kommen, dass Autos künftig ebenso in die digitale Welt integriert sind wie Verbraucher es heutzutage von ihrem Zuhause gewohnt sind. Das ist ein strategisch wichtiger Teil der Investitionen von Volvo in die Zukunft, in der wir eine führende Rolle in diesem Bereich spielen wollen", sagt Lex Kerssemakers, Vizepräsident von Volvo und zuständig für die Produktstrategie. Die neuen Möglichkeiten der Vernetzung sollen in allen neuen Volvo-Modellen angeboten werden. Bestimmte Teile der Plattform sollen auch Drittanbietern zur Verfügung stehen. Das gilt aus Sicherheitsgründen aber nur für Unterhaltungsangebote und nicht für Anwendungen, die auf die Volvo-Bordelektronik zugreifen. Ericsson ist einer der größten Mobilfunkanbieter weltweit. Das Unternehmen beschäftigt über 100.000 Mitarbeiter in 18 Ländern. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz bei umgerechnet 25,9 Milliarden Euro.
Das vernetzte Fahrzeug stellt die traditionellen Geschäftsmodelle der Autohersteller infrage und verlangt völlig neue Fertigkeiten: Im Mittelpunkt steht die Analyse von Daten.... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.