Montag, 17. Dezember 2012, 12.36 Uhr
Der Finanzarm der Wolfsburger konnte 2012 sowohl seinen Vertragsbestand als auch seine Bilanzsumme deutlich ausweiten.
Hintergrunddaten zum Thema:
10/2013
Entwicklung von Neugeschäft, Finanzierung, Leasing, Gebrauchtwagen der Autobanken in den Jahren 2004 bis 2012 (in Milliarden Euro)
03/2012
Wertentwicklung der Aktien von Daimler, BMW und Volkswagen vom 1.1.2000 bis zum 31.12.2011
04/2013
Vor allem die Zahl der Markenbetriebe ist zwischen 2000 und 2012 zurückgegangen.
Braunschweig. Die Volkswagen Financial Services AG war im ablaufenden Jahr auf Wachstumskurs. Nach vorläufigen Zahlen stieg die Bilanzsumme 2012 um 17 Prozent auf 88 Milliarden Euro. Der Gesamtvertragsbestand soll bis zum Jahresende um 16 Prozent auf 7,9 Millionen wachsen, die Kundeneinlagen im Direktbankbereich um elf Prozent auf 24,5 Milliarden.
"Alle Geschäftsbereiche konnten im Geschäftsjahr 2012 kräftig zulegen", erklärte der Vorstandsvorsitzende Frank Witter. Die Zahl der Kundenfinanzierungen stieg um 20 Prozent auf rund 3,6 Millionen, die der Leasingverträge um acht Prozent auf etwa 1,3 Millionen und die der Versicherungs- und Serviceverträge um 19 Prozent auf 3,1 Millionen. Die Zahl der Direktbankkunden wuchs auf 1,1 Millionen.
Die Volkswagen Financial Services AG ist eine hundertprozentige Tochter der Volkswagen AG. Weltweit beschäftigte sie Ende vergangenen Jahres 7322 Mitarbeiter, 4599 davon an ihrem Hauptsitz in Braunschweig.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
War das nur ein Missverständnis, oder vielleicht doch eher Missmanagement? Opel hat am Freitag seine Haltung korrigiert, das Werk Bochum bereits Ende 2014 vollständig zu schließen. Nun hat der Vorstand umdisponiert, das Warenverteilzentrum mit derzeit 430 Arbeitsplätzen soll doch noch bis ins Jahr 2016 hinein bestehen bleiben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.