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VW: "Idee des Monats" senkt Kosten in Wartung
Würdigung der jüngsten "Idee des Monats" bei VW: Betriebsrat Klaus Schneck mit den Instandhaltern Rafael Malyska, Heiko Goebel und Klaus-Dieter Wittenberg sowie Anja Nowak vom Ideenmanagement und Matthias Schrader, Leiter Technik Fahrwerk bei Volkswagen in Wolfsburg (v. re.).
(Foto: Volkswagen)
Autor:
Henning Krogh
hkrogh@craincom.de
Montag, 17. Dezember 2012, 17.12 Uhr
Drei Mitarbeiter der Instandhaltung helfen dem Autobauer beim Sparen. Ihr Vorschlag zum Einsatz von Spezialstahl bei wichtigen Werkzeugen reduziert die Ausgaben von VW künftig um rund 100.000 Euro. Der Betriebsrat lobt das "Expertenwissen der Kolleginnen und Kollegen vor Ort".

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Hamburg. Volkswagen hat eine neue "Idee des Monats" vorgestellt. Im Rahmen des innerbetrieblichen Vorschlagwesens zeichnet der Autohersteller regelmäßig besonders überzeugende Anregungen zur Verbesserung der Arbeitsabläufe und Montageprozesse in verschiedensten Unternehmensbereichen aus. VW-Betriebsratsmitglied Klaus Schneck betont: "Es ist das Expertenwissen der Kolleginnen und Kollegen vor Ort, durch das wir intelligente Lösungen finden und das Unternehmen Kosten spart."

Jüngst haben drei Beschäftigte aus dem Sektor Instandhaltung des VW-Geschäftsbereichs "Komponente" ein Konzept erdacht, das Volkswagen nach eigenen Angaben Kosten von rund 100.000 Euro erspart. "Verschleißanfällige Lagersitze an einer Diamantrollen-Spindelmaschine werden künftig nicht mehr zeitaufwändig ausgetauscht und kostenintensiv erneuert, sondern in Eigenleistung ausgespindelt und durch Halbschalen aus gehärtetem Wälzlagerstahl ersetzt", heißt es dazu in einer Mitteilung. Der entsprechende Werkstoff überzeuge durch hohe Härte und Verschleißfestigkeit bei guter Überrollfestigkeit sowie mit seinem vergleichsweise günstigen Preis-Leistung-Verhältnis.

Einhaltung hoher Qualitätsstandards
Weitere Vorteile sind laut VW ein deutlich geringerer Reparaturaufwand bei gleichzeitig längeren Wartungsintervallen und Maschinenlaufzeiten. Matthias Schrader, Leiter Technik Fahrwerk bei Volkswagen in Wolfsburg, ergänzt: "Außerdem werden wie zuvor Messgenauigkeit und hohe Qualitätsstandards gewährleistet". Auf die überzeugende Idee gekommen waren "die gelernten Maschinenschlosser Heiko Goebel (47), Rafael Malyska (36) und Klaus-Dieter Wittenberg (47)", so VW.

"In der Komponentenfertigung in Halle 7 werden auf insgesamt vier Diamantrollen-Spindelmaschinen in Eigenproduktion unter anderem sogenannte Kugelkäfige hergestellt – auch für den neuen Golf VII", lassen die Wolfsburger verlauten. Die Tagesproduktion der Spezialteile beträgt demnach rund 7500 Exemplare. "Die Kugelkäfige ‚Made in Wolfsburg' werden an Konzernstandorte im In- und Ausland geliefert und in sämtlichen Volkswagen Pkw-Modellen verbaut", unterstreicht VW die hohe Bedeutung der jetzt gewürdigten "Idee des Monats".
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