Logo automobilwoche
Automotive News: Flag US Flag EU Flag CN
ZF-Chef Stefan Sommer konnte für den Zulieferer einen neuen Rekordumsatz vermelden. Doch die Rahmenbedingungen für die Branche verändern sich und fordern ein schnelles und flexibles Handeln.     Von
Stefan Sommer: Nach Einschätzung des ZF-Chefs haben sich die Herausforderungen für die Zulieferer geändert.
(Foto: ZF Friedrichshafen)

Friedrichshafen. Trotz einer sich abkühlenden Konjunktur hat der Zulieferer ZF Friedrichshafen im Geschäftsjahr 2012 den Umsatz um zwölf Prozent auf die neue Rekordmarke von rund 17,4 Millionen Euro verbessern können. Aber hohe Vorleistungen in neue Produkte und Sachanlagen drücken auf die Marge.

Das Beispiel des Getriebeherstellers vom Bodensee zeigt, dass sich die Herausforderungen für die Zulieferer geändert haben. ZF-Vorstandschef Stefan
Sommer spricht von einer großen Polarität, die es zu handhaben gelte. Das betrifft Produkte, Märkte und Segmente, die sich im positiven wie negativen Sinn stärker verändern als ursprünglich oftmals angenommen.

Gefordert ist daher ein hohes Maß an Flexibilität gepaart mit der nötigen Ruhe und Langfristplanung. Speziell in der großen Krise 2008/2009 hat der Zulieferer bewiesen, dass im Stiftungsunternehmen in größeren Zeiträumen gedacht wird und man sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt. Da hilft es, dass man nicht quartalsgetrieben agieren muss. Diese Rahmenbedingungen sollten Stefan Sommer das notwendige Fundament bieten, um mehr Bälle schneller jonglieren zu können.

comments powered by Disqus
Das könnte Sie auch interessieren:
Die beliebtesten Inhalte der letzten 7 Tage:
5357
Zugriffe
Bis zum Jahr 2020 will Daimler-Chef Dieter Zetsche führender Premiumanbieter werden. Experten gehen davon aus, dass er sein Ziel vier Jahre früher erreicht.
4637
Zugriffe
Der Zulieferer Continental ruft fünf Millionen Steuergeräte für Airbags zurück. Davon sind auch Autos eines deutschen Herstellers betroffen.
4447
Zugriffe
Obwohl BMW im Januar einen Absatzrekord verzeichnet, ist die Freude darüber verhalten. Denn Mercedes kommt immer näher.
4376
Zugriffe
Mit einem neuen Ansatz im Sektor alternativer Antriebsarten will der Fahrzeughersteller bisherige Nachteile von elektrisch motorisierten Vehikeln wie vergleichsweise hohe Preise und niedrige Reichweiten vergessen machen. Mary Barra, Chefin der Opel-Mutter GM, kündigt einen "entscheidenden Schritt von der Vision in die Realität" an.
4352
Zugriffe
Die Mitarbeiter des Daimler-Konzerns profitieren vom Erfolg. Mit 5650 Euro bekommen sie die höchste Prämie der Unternehmensgeschichte.
3775
Zugriffe
Daimler ruft in den USA 840.000 Fahrzeuge in die Werkstätten. Grund sind die jüngsten Probleme mit Airbags von Takata.
3353
Zugriffe
Auch Audi ist von den fehlerhaften Steuergeräten für Airbags des Zulieferers Continental betroffen. Derzeit geht man in Ingolstadt von 42.000 Fahrzeugen aus, bei denen die Airbags nicht ordnungsgemäß funktionieren könnten.
3339
Zugriffe
Die Aktionäre des Wolfsburger 13-Marken-Konzerns werden sich noch etwas länger in Geduld üben müssen: Für "größtmögliche Klarheit und Verlässlichkeit" rund um die Aufklärung der Diesel-Affäre benötigen Aufsichtsrat und Vorstand eine Dilation. Auch die Porsche SE wird ihren Jahreabschluss später vorlegen.
3129
Zugriffe
Honda wird voraussichtlich weitere 1,7 Millionen Autos wegen fehlerhafter Airbags von Takata zurückrufen müssen. Dies würde eine erneute deutliche Ausweitung der Rückrufaktionen bedeuten.
2943
Zugriffe
Beim Blick auf die prozentualen Restwerte schneiden Elektroautos oft gut ab. Doch bei ihnen ist dieser sonst gängige Ansatz nicht die ganze Wahrheit.