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Volvo erhält frisches Geld aus China
Volvo kann aufatmen: Der schwedische Hersteller kann teure Kredite durch günstiges Geld auch China ablösen. Auf dem Bild ein Volvo V60.
(Foto: Volvo)
Autor:
Michael Knauer
mknauer@craincom.de
Donnerstag, 13. Dezember 2012, 15.55 Uhr
Der unter Druck stehende Autobauer Volvo erhält nach langem Bangen nun doch die dringend benötigte Kreditlinie der China Bank of Development. Wie in der Absichtserklärung vom April geplant, habe die Bank nun einen Kredit über 922 Millionen Euro mit Fälligkeit im Jahr 2020 vertraglich zugesichert, teilte Volvo am Donnerstag mit.

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Göteborg. Der zur chinesischen Geely-Gruppe gehörende schwedische Autobauer Volvo kann nach monatelangem Ringen aufatmen. Die China Development Bank sagte dem Autohersteller einen dringend benötigten Kredit zu. Die Bank habe einen Vertrag über einen Kredit in Höhe von 922 Millionen Euro unterzeichnet, der im Jahr 2020 fällig werde, teilte Volvo am Donnerstag mit.
Die lange Ungewissheit über die Gewährung dieses Kredits hatte auch die Position des inzwischen ausgeschiedenen Vorstandschefs Stefan Jacoby geschwächt. Für den neuen Volvo-Chef Hakan Samuelsson ist der Kredit ein wichtiger Baustein, um die Zukunft von Volvo zu sichern.
Wie das Unternehmen weiter mitteilte, soll der Kredit genutzt werden, um andere laufende Kreditlinien abzulösen. Die Zinsbelastungen aus diesen Krediten hatten den finananziellen Spielraum der Schweden zuletzt immer stärker eingeengt. Volvo zufolge sorgt die neue Finanzierung für eine Verbesserung der Fälligkeitsstruktur der Kredite. Dadurch bleibt Volvo mehrere Jahre lang ein Kreditvolumen von jährlich rund 600 Millionen Euro erspart.
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