Die Opel-Führung hat die bereits mehrfach verschobene Jubiläumsfeier am Standort Bochum nun endgültig abgesagt. Die Streichung der für den 15. Dezember geplanten Feier sei aus Sicherheitsgründen notwendig geworden, hieß es bei der Stadt Bochum. Der Betriebsrat kritisierte die Absage der Feiern scharf und kündigte die Organisation einer eigenen Veranstaltung für Anfang 2013 an.
Die Geschäftszahlen von Audi für die Jahre 2012 und 2011
Bochum. Die Geschäftsführung von Opel hat eine schon zwei Mal verschobene Jubiläumsfeier zu "150 Jahre Opel" und zu "50 Jahre Opel-Werk Bochum" endgültig abgesagt. Dies habe aus "Sicherheitsgründen" so entschieden werden müssen, hieß es am Donnerstag bei der Stadtverwaltung in Bochum. Bis zu 20.000 Besucher waren am Samstag auf dem Werksgelände erwartet worden. Wegen des am Montag bekräftigten Schließungsplans für das Fertigungswerk in Bochum befürchtete das Management offenbar, dass sich die Feier zu einer Solidaritätsveranstaltung für den Standort entwickeln würde. Die Entscheidung sei von der Werksleitung in Abstimmung mit der Stadt Bochum getroffen wurden, teilte Werksleiter Manfred Gellrich mit. Die Veranstaltung sei als Familienfest beantragt und genehmigt worden. Nun aber sei angesichts der Diskussion um die Zukunft des Bochumer Fahrzeugbaus zu erwarten, dass die Veranstaltung einen anderen Charakter bekomme. Der Bochumer Betriebsrat kritisierte die Absage der Feier scharf und teilte mit, er plane jetzt für Anfang nächsten Jahres eine eigene Veranstaltung unter dem Motto "Jetzt erst recht!". Die Opel-Führung habe die Feiern aus Angst vor Solidaritätsbekundungen mit den Menschen im Opel-Werk abgesagt, erklärte Betriebsratschef Rainer Einenkel. "Natürlich hätten tausende Besucher an diesem Tag auch ihre Solidarität mit dem Bochumer Opel-Werk und den Beschäftigten gezeigt. Davor hatte die Unternehmensleitung Angst. Aber das wäre niemals ein Grund für eine Absage gewesen und hätte auch für die Stadt Bochum kein Sicherheitsproblem bedeutet," so Einenkel. Gemeinsam mit Besuchern aus der Region, Gewerkschaften, Künstlern, Initiativen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens werde der Betriebsrat nun eigenständig ein große Veranstaltung organisieren. "Diese Veranstaltung werden wir uns von Opel nicht verbieten lassen", hieß es in einem Flugblatt des Betriebsrates. Ein Opel-Sprecher war am Donnerstag zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
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In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
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In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
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