Das Kfz-Gewerbe geht mit düsteren Erwartungen ins neue Jahr. Der Geschäftsklimaindex des ZDK für das kommende Quartal stürzte um mehr als zwölf Punkte ab. Vor allem beim Neuwagengeschäft erwarten die befragten Betriebe eine deutliche Verschlechterung.
Der durchschnittliche CO2-Ausstoß pro Neuwagen ist in Deutschland von 2011 bis 2012 bei fast allen Marken gesunken.
Bonn. Im Kfz-Gewerbe wachsen die Sorgen. Im aktuellen Geschäftsklimaindex des ZDK sackten die Zukunftsaussichten deutlich ab. Für das erste Quartal 2013 ergibt sich ein Wert von nur noch 90,1 Punkten. Vor drei Monaten hatte die Zukunftskomponente des Index noch bei 102,5 Punkten gelegen. Für die erste drei Monate des kommenden Jahres gingen nur noch 8,6 Prozent der Befragten von einer Verbesserung der Geschäftslage aus. 34,1 Prozent erwarten dagegen eine Verschlechterung. Besonders negativ sehen die Befragten die Entwicklung im Neuwagengeschäft. Hier gehen 48,2 Prozent von einer Verschlechterung aus, nur 9,2 Prozent von einer Verbesserung. Im Gebrauchtwagenbereich und Service sind dagegen mit 62,9 beziehungsweise 66,4 Prozent diejenigen in der Mehrzahl, die von einem gleichbleibenden beziehungsweise saisonüblichen Geschäft ausgehen. Auch hier gibt es allerdings jeweils deutlich weniger Betriebe, die an eine Verbesserung glauben, als Betriebe, die von einer Verschlechterung ausgehen. Im Gebrauchtwagenbereich ist das Verhältnis 8,6 zu 28,5 Prozent, im Servicebereich 8,1 zu 25,5 Prozent.
Aktuelle Lage im vierten Quartal war noch stabil Etwas besser bewerteten die Unternehmen die Lage im ablaufenden vierten Quartal. Hier ergab sich ein Indexwert von 117,6. Im Vergleich zum Vorquartal ist das sogar ein leichtes Plus von 0,8 Punkten. Der Wert liegt allerdings deutlich unter dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Der ZDK spricht in diesem Zusammenhang von einer Stabilisierung auf niedrigem Niveau. Insgesamt ist die Tendenz auch eher negativ. 15,7 Prozent der befragten Betriebe bewerteten ihre aktuelle Lage als gut, 47,9 als befriedigend und 36,5 als schlecht. Die Verteilung auf die einzelnen Geschäftsbereiche zeigt sich ähnlich wie bei den Zukunftserwartungen. Erneut ist das Bild im Neuwagengeschäft am negativsten. Hier stehen 5,0 Prozent Betrieben, die die Lage dort als gut bezeichneten, 58,4 Prozent gegenüber, die sie als schlecht einschätzten. Im Gebrauchtwagengeschäft ist die Situation nur etwas besser, hier sprechen 7,2 Prozent von einer guten Situation und 42,5 Prozent von einer schlechten. Positiv fällt die Bilanz nur in der Werkstatt aus. Hier bewerteten die 34,8 Prozent die Lage als gut, 8,5 Prozent als schlecht.
Hoffnung Werkstatt Insgesamt sieht sich der ZDK durch den aktuellen Geschäftsklimaindex in seiner Prognose von 2,9 Millionen Neuzulassungen für 2013 bestätigt. Für den Gebrauchtwagenmarkt erwartet der Verband 6,9 bis 7,0 Millionen Besitzumschreibungen und für das Servicegeschäft eine Stabilisierung auf dem Niveau von 2012. Die Werkstätten würden von der guten Lage am Arbeitsmarkt und der leichten Steigerung der Nettoeinkommen der Verbraucher profitieren, sagte ein Sprecher.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.