Der unter Druck stehende Autobauer Volvo erhält nach langem Bangen nun doch die dringend benötigte Kreditlinie der China Bank of Development. Wie in der Absichtserklärung vom April geplant, habe die Bank nun einen Kredit über 922 Millionen Euro mit Fälligkeit im Jahr 2020 vertraglich zugesichert, teilte Volvo am Donnerstag mit.
Die Werke internationaler Hersteller in China befinden sich hauptsächlich an der Ostküste des Landes.
Göteborg. Der zur chinesischen Geely-Gruppe gehörende schwedische Autobauer Volvo kann nach monatelangem Ringen aufatmen. Die China Development Bank sagte dem Autohersteller einen dringend benötigten Kredit zu. Die Bank habe einen Vertrag über einen Kredit in Höhe von 922 Millionen Euro unterzeichnet, der im Jahr 2020 fällig werde, teilte Volvo am Donnerstag mit. Die lange Ungewissheit über die Gewährung dieses Kredits hatte auch die Position des inzwischen ausgeschiedenen Vorstandschefs Stefan Jacoby geschwächt. Für den neuen Volvo-Chef Hakan Samuelsson ist der Kredit ein wichtiger Baustein, um die Zukunft von Volvo zu sichern. Wie das Unternehmen weiter mitteilte, soll der Kredit genutzt werden, um andere laufende Kreditlinien abzulösen. Die Zinsbelastungen aus diesen Krediten hatten den finananziellen Spielraum der Schweden zuletzt immer stärker eingeengt. Volvo zufolge sorgt die neue Finanzierung für eine Verbesserung der Fälligkeitsstruktur der Kredite. Dadurch bleibt Volvo mehrere Jahre lang ein Kreditvolumen von jährlich rund 600 Millionen Euro erspart.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
War das nur ein Missverständnis, oder vielleicht doch eher Missmanagement? Opel hat am Freitag seine Haltung korrigiert, das Werk Bochum bereits Ende 2014 vollständig zu schließen. Nun hat der Vorstand umdisponiert, das Warenverteilzentrum mit derzeit 430 Arbeitsplätzen soll doch noch bis ins Jahr 2016 hinein bestehen bleiben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.