NEU: ePaper
NEU: Jobsjobs.automobilwoche.de
Benutzeranmeldung:
Ermittlungen gegen Ex-BMW-Vorstand
Stefan Krause: Der ehemalige BMW-Manager steht unter dem Verdacht der Steuerhinterziehung.
(Foto: Deutsche Bank)
Autor:
Stefan Wimmelbücker
swimmelbuecker@craincom.de
Mittwoch, 12. Dezember 2012, 16.55 Uhr
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt gegen mehrere Mitarbeiter der Deutschen Bank wegen des Verdachts auf Umsatzsteuerbetrug. Zu den Beschuldigten gehört auch der ehemalige BMW-Manager Stefan Krause.

Hintergrunddaten zum Thema:
09/2013
Sollte das Management von Opel den Arbeitern im Werk Bochum weiter entgegenkommen?

09/2012
Bis 2020 wollen die Hersteller den Frauenanteil im Management auf rund 20  Prozent erhöhen

23/2011
Dreikampf bei Entwicklungs-Software Dassault Systèmes, Siemens PLM und PTC ringen um die Vorherrschaft bei Product-Lifecycle-Management-Lösungen

Frankfurt. Wegen des Verdachts auf Hinterziehung von Umsatzsteuer ermittelt die Staatsanwaltschaft Frankfurt gegen mehrere Mitarbeiter der Deutschen Bank. Das hat das Institut via Twitter bestätigt. Laut Informationen des "Spiegel" richten sich die Ermittlungen unter anderem gegen Finanzvorstand Stefan Krause. Die Bank wies die Vorwürfe zurück und versprach, "vollumfänglich" mit den Behörden zu kooperieren.

Am Mittwochmorgen führten die Behörden eine große Razzia in der Zentrale der Bank sowie in Wohnungen und weiteren Geschäftsräumen unter anderem in Berlin und Düsseldorf durch. Rund 500 Beamte waren beteiligt. Gegen fünf Mitarbeiter der Bank wurde Haftbefehl erlassen, gegen insgesamt 25 wird wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung, Geldwäsche und versuchter Strafvereitelung ermittelt. Zu den Verdächtigen gehört auch Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen.

Stefan Krause war von 1987 bis 2007 in verschiedenen leitenden Positionen bei BMW tätig, unter anderem war er Vorstand für Vertrieb und Marketing und leitete den Neustart der Marke Mini. Zuletzt bekleidete er den Posten des Finanzvorstands bei dem Münchner Autobauer, bevor er das Unternehmen im Herbst 2007 verließ. Sein Nachfolger wurde Ian Robertson.


Kommentare zum Artikel:
Die beliebtesten Inhalte der letzten 7 Tage:
9715
Leser
Das Automatikgetriebe macht Volkswagen Probleme: Nach Rückrufaktionen im großen Stil in China und Japan müssen nun auch in Australien Autos wieder in die Werkstatt. Der Konzern sieht keine Alternative zum Werkstattbesuch. Auslöser der Probleme sind verstopfte, heiße Großstadtdschungel.
6683
Leser
Werkstätten und Kunden des Premiumherstellers BMW müssen derzeit teilweise wochenlang auf Ersatzteile warten. Grund ist eine Software-Umstellung.
4712
Leser
Die Porsche Holding ist wieder ganz im Familienbesitz: Der Staatsfonds des Emirats Katar hat seinen Anteil von zehn Prozent an der Porsche SE an die beiden Familien Porsche und Piech verkauft.
4365
Leser
Einer aktuellen Studie zufolge werden im laufenden Jahr so wenige Neuwagen in Westeuropa verkauft wie seit 30 Jahren nicht mehr.
2652
Leser
Der Chef der weltweiten Marketing-Kommunikation bei Volkswagen, Giovanni Perosino, wechselt zur Konzerntochter Audi nach Ingolstadt.
2331
Leser
Die Europäische Union hat Deutschland eine Frist gesetzt: Zehn Wochen hat die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge Zeit, die Einhaltung der Richtlinie zum Kältemittel in Klimaanlagen sicherzustellen – danach droht ein Verfahren.
2153
Leser
Der Stuttgarter Automobilzulieferer gibt auf dem Motorpressekolloquium einen Ausblick auf die mittel- und langfristige technische Entwicklung der Branche.
2061
Leser
Beim Stuttgarter Automobilhersteller ist die erste Limousine der neuen S-Klasse-Baureihe vom Band gelaufen. Zum Produktionsstart zeigte sich Daimler- und Mercedes-Chef Dieter Zetsche zuversichtlich, das Absatzvolumen ausweiten zu können. Der neue Produktionsvorstand Andreas Renschler will das Werk Sindelfingen zu einem der effizientesten Standorte im Mercedes-Verbund machen.
1949
Leser
Etwa 100.000 Personen haben sich weltweit bereits für eine Probefahrt mit dem Elektroauto BMW i3 angemeldet, wie Vertriebsvorstand Ian Robertson auf dem Kongress der Automotive News Europe in Paris bekanntgab.
1937
Leser
Überraschend hat Volkswagen am Dienstagabend mitgeteilt, eine neue Wandelanleihe zu begeben. Wie geplant nahm der Autobauer damit 1,2 Milliarden Euro ein.