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Porsche baut neues Ausbildungszentrum
Auszubildende im Gespräch mit Schulungsmanager: Porsche will die Zahl der "Azubis" im Zuge der Wachstumsstrategie 2018 von bislang rund 300 auf 450 erhöhen.
(Foto: Deutsches Kfz-Gewerbe)
Autor:
Henning Krogh
hkrogh@craincom.de
Mittwoch, 12. Dezember 2012, 17.12 Uhr
In einem Jahr will der Sportwagenhersteller mit der Errichtung eines neuen Ausbildungszentrums beginnen. Die Kapazitäten des Lehrkomplexes in Nachbarschaft der Hauptfabrik zu Stuttgart werden für die Schulung von über 500 jungen Menschen ausgelegt. Der Betriebsrat wertet das Projekt als adäquate Aktion zur Abwendung einer Knappheit an Fachkräften.

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Hamburg. Der Sportwagenanbieter Porsche will ab Ende 2013 ein neues Zentrum für die Ausbildung von Berufsanfängern bauen. Die Anlage soll auf einem 9000 Quadratmeter großen Grundstück neben dem Stammwerk in Stuttgart entstehen und 2015 den Lehrbetrieb aufnehmen. Der Neubau mit Kapazitäten für die Schulung von mehr als 500 jungen Menschen ersetzt laut Porsche den benachbarten Standort der bisherigen Berufsausbildung. "Dort sind die Kapazitäten erschöpft und nicht mehr erweiterbar", heißt es beim Hersteller.
Hintergrund des Projekts ist die Wachstumsstrategie 2018, mit der Porsche den Absatz von rund 140.000 Neuwagen pro Jahr bis 2018 auf mindestens 200.000 Autos steigern will. Die Zahl der Auszubildenden will die VW-Tochter entsprechend von bislang rund 300 auf 450 erhöhen. "Der Betriebsrat war schon immer der Auffassung, dass wir dem drohenden Fachkräftemangel nur mit mehr und besserer Ausbildung entgegenwirken können", sagt Uwe Hück, Chef der Arbeitnehmervertretung von Porsche.
Der neue Schulungskomplex wird neben technischen und kaufmännischen Berufen auch für Studiengänge der Dualen Hochschule Baden-Württemberg ausgelegt. "Selbst für sehr spezialisierte Ausbildungen, wie zum Beispiel beim Fahrzeuglackierer, werden die notwendigen Lehreinrichtungen direkt im Ausbildungszentrum zur Verfügung stehen", so Porsche.
 
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