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Einkaufsbörse ELN startet Mehrmarkencenter
Mehrmarkencenter.de: Dem neuen ELN-Konzept haben sich bis dato 25 Autohäuser angeschlossen.
Autor: Bettina John
Montag, 10. Dezember 2012, 13.50 Uhr
Die Fahrzeugbörse ELN, bisher Einkaufsquelle vor allem für freie Händler, bietet unter dem Namen "Mehrmarkencenter" nun ein komplettes Handelssystem an. Bis Anfang Dezember 2012 hatten sich die ersten 25 Autohäuser für das Konzept entschieden und sich damit Gebietsschutz gesichert.

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Mönchengladbach. Die Fahrzeug-Einkaufsbörse ELN.de entwickelt ihr Konzept weiter: Interessierte Händler haben nun auch die Möglichkeit, ihre Partnerschaft mit der Fahrzeugbörse zu einem kompletten Fahrzeughandels-System auszubauen. Bis dato haben sich 25 Autohäuser für diese Option entschieden und sich damit Gebietsschutz gesichert. Die neuen "Mehrmarkencenter" (MMC) werden ihre Betriebe bis zum Frühjahr mit der kompletten Außensignalisation ausstatten.
Die neue Marke umfasse die Leistungen Handel und Service, erklärt Walter Schiel, Geschäftsführer des ELN-Betreibers S&S Internet Systeme GmbH. MMC ist die Ausbaustufe der Fahrzeug-Einkaufsbörse ELN.de zu einem Fahrzeughandels-System. Teilnehmende Händler können hier auf einen Pool von ständig rund 15.000 Neu- und Gebrauchtwagen zugreifen, angeboten von knapp 60 Großhändlern und rund 700 Wiederverkäufern.

Endkunden im Fokus
Mit der Ausbaustufe zielt ELN nun direkt auf die Endkunden, die einerseits über die Außensignalisation angesprochen werden sollen, aber zunehmend auch über die Webseite Mehrmarkencenter.de. Nach Abfrage der Postleitzahl wird der Fahrzeug-Interessent direkt an die regional zuständigen Mehrmarkencenter geleitet. Auf diese Weise würden "künftig nicht nur Fahrzeuge geliefert, sondern auch gleich die potenziellen Käufer", so Schiel.
Als Mehrmarkencenter qualifizieren können sich Meisterwerkstätten, die verschiedene Marken und reparieren, einen zeitgemäßen, modernen Betrieb mit sauberem Erscheinungsbild vorweisen können und großen Wert auf guten Service legen. Es bestehen Kooperationen mit Werkstattsystemen wie "Meisterhaft" oder "1a-Autoservice". Da das MMC-System herstellerneutral ist, sieht man auch Potenzial bei Vertragshändlern.
"Das Internet ist nicht der Feind der kleinen und mittleren Autohäuser, sondern ein guter Freund", ist Schiel überzeugt. Denn es könne den Größenvorteil der finanzstarken Großbetriebe teilweise wettmachen und damit entscheidend zum Überleben kleinerer Betriebe beitragen.
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