Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
Aktuelle Bilder
PSA stürzte in die Krise, Elektroautos waren Ladenhüter
Montag, 10. Dezember 2012, 00.03 Uhr
"Das Jahr der Wahrheit“ titelte die Automobilwoche vor zwölf Monaten über den Ausblick auf 2012. Tatsächlich legte die nachlassende Konjunktur in Deutschland und Europa die Schwächen der Autohersteller, Zulieferer und Händler gnadenlos offen.
Modellvorschau für die Audi S- und RS-Modelle der Quattro-GmbH in den Jahren 2013 bis 2016
München. "Das Jahr der Wahrheit" titelte die Automobilwoche vor zwölf Monaten über den Ausblick auf 2012. Tatsächlich legte die nachlassende Konjunktur in Deutschland und Europa die Schwächen der Autohersteller, Zulieferer und Händler gnadenlos offen. Bei den Autoherstellern sah die Redaktion BMW als Gewinner des Jahres. Tatsächlich haben die Bayern im Dreikampf mit Audi und Mercedes-Benz weiterhin die Nase vorn, wenn auch knapp. Audi konnte den Abstand "auf Schlagdistanz" (Vorstandschef Rupert Stadler) verringern. Die von uns vorausgesagte Schwäche von PSA wurde 2012 traurige Realität: Weil Peugeot und Citroën außerhalb Europas noch immer spärlich vertreten sind, wurden die Franzosen von der Euro-Krise besonders stark getroffen. Der PSA-Konzern ist an der Börse nur noch 1,6 Milliarden Euro wert (Stand 5.12.), so viel wie es kostet, zwei Autos zu entwickeln. Bei den Zulieferern profitierte der Lackieranlagenhersteller Dürr wie vorausgesehen von den Neuund Ausbauten der Werke deutscher Autohersteller in Übersee. Zuletzt bekamen die Stuttgarter von VW den Auftrag, 520 Klebesysteme für den Karosseriebau zu liefern. Der französische Zulieferer Faurecia jedoch wurde vor allem von seinen Kunden auf dem Heimatmarkt in die Tiefe gezogen. Im Juli musste das Unternehmen zugeben, seine ohnehin bescheidenen Jahresziele nicht mehr erreichen zu können. Nun versucht Faurecia, verstärkt in Deutschland und Nordamerika ins Geschäft zu kommen. Nikolai Setzer, Reifenchef beim Zulieferer Continental, sahen wir schon vor einem Jahr auf der Gewinnerstraße. Tatsächlich konnte sich Setzer der Billig-Konkurrenz aus Asien erwehren und in den ersten neun Monaten den Reifenumsatz um fast 14 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro steigern. Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn, den wir 2012 als Absteiger sahen, musste eine schwere Niederlage einstecken. Seine Elektroauto-Strategie ist nicht aufgegangen, weder in Europa noch in den USA. Der VW Up machte die Wolfsburger zu einem ernst zu nehmenden Kleinwagenhersteller. Er war unser Auto des Jahres. Während die Elektro- und Hybridmodelle – mit Ausnahme des Toyota Prius – auch 2012 in den Showrooms ein Schattendasein fristeten. Ob das im nächsten Jahr anders wird, wenn von VW, BMW, Mercedes-Benz und Renault weitere solche Modell auf den Markt kommen, muss sich erst noch zeigen.
Der krisengeplagte französische Autokonzern PSA Peugeot Citroën setzt nicht nur auf Kapazitätsabbau, Internationalisierung und Höherpositionierung seiner Marken, um seine Zukunft... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.