ContiTech, ein Tochterunternehmen des Continental-Konzerns, baut sein erstes Werk für Autoteile in Kaluga und folgt damit seinem Kunden Renault-Nissan.
Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013
Übersicht über die Werke der Autobauer Renault, Peugeot und Citroen in Frankreich
Hannover. Der Zulieferer ContiTech baut sein erstes Werk für Automobilteile in Russland und folgt damit seinem Kunden Renault-Nissan. "Mittelfristig planen wir mit einem Umsatz von 20 Millionen Euro jährlich", sagte Matthias Schönberg, Leiter des Geschäftsbereichs Fluid Technology, gegenüber Automobilwoche. Insgesamt investiert die Continental-Tochter rund 13 Millionen Euro, zunächst sollen 100 Arbeitsplätze entstehen. Im Jahr 2015 sollen es bereits 160 Beschäftigte sein. Baubeginn auf dem Gelände des ebenfalls gerade entstehenden Conti-Reifenwerks in Kaluga soll im Februar 2013 sein. Die Produktion der ersten Serienteile, Klima- und Servoleitungen für Renault/Dacia sowie Servoleitungen für AvtoVaz (Lada), ist für Dezember 2013 vorgesehen. ContiTech Fluid Technology ist mit rund 1,3 Milliarden Euro Umsatz (2011) der größte Geschäftsbereich von ContiTech. Nach der Übernahme der Sparte Automotive-Klimaleitungen vom US-Zulieferer Parker Hannifin will ContiTech so die globale Präsenz ausbauen und die Kundenbasis verbreitern. Künftig sollen alle Produkte für den russischen Markt wegen der Kundennähe vor Ort gefertigt werden. In Kaluga und Umgebung haben sich bereits VW, Peugeot und Citroën sowie Volvo Trucks mit Werken angesiedelt.
ContiTech, ein Teilbereich des Continental-Konzerns, will auch 2013 das Investitionsniveau des Vorjahres von 151 Millionen Euro "mindestens halten“ und weiter wachsen, so... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.