Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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VDIK: Automarkt wird 2013 bestenfalls stagnieren
VDIK-Präsident Volker Lange: "Wenn eine Stabilisierung gelingt, und sich die bestehende Konsumneigung auch auf den Pkw-Markt überträgt, dann hält der VDIK für das Jahr 2013 über 3,0 Millionen Pkw-Neuzulassungen bis hin zum Ergebnis 2012 für möglich." (Foto: VDIK)
Die im VDIK organisierten Automobilimporteure in Deutschland sind vom nahezu abgelaufenen Autojahr 2012 enttäuscht. Im kommenden Jahr rechnet Verbandspräsident Volker Lange nur dann mit einer Stabilisierung, wenn es der Politik gelingt, die europäische Staatsschuldenkrise in den Griff zu bekommen. Nur dann seien rund 3,0 Millionen Neuzulassungen in Deutschland möglich, sagte er am Donnerstag in Frankfurt.
Absatzzahlen der japanischen Hersteller Toyota, Nissan, Honda, Suzuki, Mazda, Mitsubishi, Daihatsu und Subaru in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2012 sowie im ersten Quartal 2013
Frankfurt. Die Lage am deutschen Automarkt bleibt nach Überzeugung des deutschen Automobil-Importeursverbands VDIK angespannt. "Wenn eine Stabilisierung gelingt, und sich die bestehende Konsumneigung auch auf den Pkw-Markt überträgt, dann hält der VDIK für das Jahr 2013 über 3,0 Millionen Pkw-Neuzulassungen bis hin zum Ergebnis 2012 für möglich", sagte VDIK-Präsident Volker Lange am Donnerstag in Frankfurt. 2012 erwartet Lange trotz des guten Konsumklimas und des robusten Arbeitsmarktes etwa 3,08 Millionen Neuzulassungen in Deutschland - drei Prozent weniger als 2011. Vor allem das zweite Halbjahr sei mit minus 7 Prozent unerwartet schwach gelaufe, zeigte sich Lange enttäuscht. Auch im Flottengeschäft sei die Dynamik in der zweiten Jahreshälfte deutlich schwächer geworden, weshalb dort in der Summe im Gesamtjahr 2012 nur ein Vorjahresniveau erreicht werde. Vor einem Jahr hatte der VDIK für 2012 noch bis zu 3,2 Millionen Neuwagenzulassungen für möglich gehalten und mit einer Stabilisierung des Abwärtstrends gerechnet. Die VDIK-Mitgliedsunternehmen kamen 2012 nach Angaben des Verbandes auf einen kumulierten Marktanteil von 35,5 Prozent nach 35,3 Prozent im Vorjahr. Dass die Steigerung nicht größer ausfiel, habe am deutlichen Rückgang des Privatmarkt-Geschäftes gelegen, so Lange. Die Importeure in Deutschland sind traditionell stark im Privatkundengeschäft und schwächer im Flottengeschäft. 2012 dürften sie letztlich auf einen überdurchschnittlichen Anteil am gesamten Privatkundengeschäft von 44 Prozent kommen, so der VDIK.
Alternative Antriebe auf dem Vormarsch Positiv für die Importeure habe die deutliche Nachfragesteigerung nach Fahrzeugen im kleinen Hubraumsegment und mit alternativen Antrieben gewirkt, unterstrich Lange. So sei bei der Zulassung neuer Hybrid-, Flüssiggas-, Erdgas- und Elektroautos ein Plus von 65 Prozent gegenüber 2011 verbucht worden. Mit knapp 40.000 Zulassungen liege ihr Anteil am Gesamtmarkt jetzt bei über einem Prozent. Über die Hälfte des Neuzulassungsvolumens alternativer Antriebstechniken falle dabei auf den Hybridantrieb, der um 66 Prozent zulegte. "Hier sind die VDIK- Mitgliedsunternehmen mit einem Marktanteil von 84 Prozent unangefochten Marktführer," zeigte sich Lange befriedigt. Autos mit Erdgasantrieb wurden jedoch 20 Prozent seltener geordert als im Vorjahr. Der VDIK fordert deshalb von der Politik eine Verlängerung der Steuerermäßigung für Erd- und Flüssiggas über das Jahr 2018 hinaus – möglichst bis 2025. Pkw mit reinem Elektroantrieb legten 2012 mit einem Plus von 30 Prozent zwar zu, die Entwicklung fiel allerdings erheblich schwächer aus als erwartet. 2012 dürften letztlich nur 2800 reine Elektro-Pkw zugelassen worden sein, so der VDIK. Privat gekaufte Elektroautos sind aber noch weit seltener unterwegs: nur 245 Pkw fanden einen privaten Käufer. "Um das für 2020 formulierte Ziel von einer Million Elektrofahrzeugen auf deutschen Straßen zu erreichen, muss die Bundesregierung endlich eine attraktive individuelle Förderung zur Anschaffung von Elektrofahrzeugen verabschieden und die Entwicklung der Ladeinfrastruktur sowie deren Harmonisierung deutlich vorantreiben," forderte Lange deshalb. (mit Material von dpa-AFX)
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BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
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