Conti und Bosch-Mahle trumpfen auf
Der Markt für Turbolader kommt stärker in Schwung - US-Zulieferer reagieren gelassen auf die neue Konkurrenz aus Deutschland
Bosch und Denso mit Kopf-an-Kopf-Rennen
Großes Stühlerücken im Zulieferer-Ranking
Bosch musste in der vergangenen Dekade seine Top-Position zweimal zurückerobern - Koreaner und Chinesen im Aufwind
München. Der Schweizer Hersteller von Leichtmetallrädern Ronal hat die Softwarelösung NX von Siemens als tragendes CAD/CAM-System für seine Werkzeugentwicklung und -fertigung gewählt. Damit will Ronal seine Laufzeiten in der Fertigung weiter verkürzen. Der komplette Rollout ist bis zum Jahr 2016 geplant. Langfristig erwartet sich Ronal von NX die Steigerung der gesamten Produktivität, Reduzierung der Kosten sowie Minimierung der Risiken in der Konstruktion, Herstellung, Simulation und Fertigung der Werkzeuge. Die Entscheidung für NX fiel nach einem intensiven Benchmarking und Auswahlprozess sowie Besuchen bei bekannten Siemens-Referenzkunden in ähnlichen Industriesegmenten, heißt es bei Siemens NX soll innerhalb eines Jahres in der gesamten Werkzeugfertigung zum Zuge kommen. Ronal deckt damit die komplette Prozesskette nicht mehr mit verschiedenen Punktlösungen, sondern mit einem System ab. Durch die Vereinheitlichung des Systems lässt sich besser auf Daten zugreifen. Schlankere und effizientere Prozesse sind die Folge. "NX ermöglicht es Firmen, die Konstruktion und Herstellung auf einer einzigen Plattform zu konsolidieren - besonders essentiell bei Design und Entwicklung von Teilen im Fahrzeugbau, wo nicht nur Aussehen, sondern auch Faktoren wie Sicherheit im Vordergrund stehen", erklärt Michael Obst, CEO bei Siemens Industry Software in der Schweiz.
Die Siemens-Division für Industrie-Automation hat in den vergangenen Jahren ihre Position im Markt für Industriesoftware deutlich ausgebaut. Seit 2007 gab es insgesamt acht... » mehr lesen
Das Automatikgetriebe macht Volkswagen Probleme: Nach Rückrufaktionen im großen Stil in China und Japan müssen nun auch in Australien Autos wieder in die Werkstatt. Der Konzern sieht keine Alternative zum Werkstattbesuch. Auslöser der Probleme sind verstopfte, heiße Großstadtdschungel.
Die Porsche Holding ist wieder ganz im Familienbesitz: Der Staatsfonds des Emirats Katar hat seinen Anteil von zehn Prozent an der Porsche SE an die beiden Familien Porsche und Piech verkauft.
Die Europäische Union hat Deutschland eine Frist gesetzt: Zehn Wochen hat die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge Zeit, die Einhaltung der Richtlinie zum Kältemittel in Klimaanlagen sicherzustellen – danach droht ein Verfahren.
Etwa 100.000 Personen haben sich weltweit bereits für eine Probefahrt mit dem Elektroauto BMW i3 angemeldet, wie Vertriebsvorstand Ian Robertson auf dem Kongress der Automotive News Europe in Paris bekanntgab.
Beim Stuttgarter Automobilhersteller ist die erste Limousine der neuen S-Klasse-Baureihe vom Band gelaufen. Zum Produktionsstart zeigte sich Daimler- und Mercedes-Chef Dieter Zetsche zuversichtlich, das Absatzvolumen ausweiten zu können. Der neue Produktionsvorstand Andreas Renschler will das Werk Sindelfingen zu einem der effizientesten Standorte im Mercedes-Verbund machen.
Fondsmanager Michael Muders von Union Investment hat sich in einem Interview vehement gegen ein weiteres Engagement von Mercedes ausgesprochen: "Mercedes muss raus aus der Formel 1."