Der französische Autohersteller Renault setzt bei der Versorgung der Exportmärkte mit Ersatzteilen auf die cloudbasierte Kollaborationsplattform des US-Betreibers GT Nexus.
VW gibt am meisten Geld für Werbung aus, gefolgt von Daimler und Renault.
Boulongne-Billancourt. Renault verlangert sein Ersatzteil-Logistikmanagement in die Cloud: Zur Versorgung der Exportmärkte nutzt der französische Hersteller die Supply Chain Plattform des US-Betreibers GT Nexus mit Sitz in Oakland. "Die Emerging Markets sind hart umkämpft. Deshalb will Renault dort auch die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Zubehör auf höchstem Niveau gewährleisten und gleichzeitig die Sicherheits-, Lagerbestände und Kosten für Expresssendungen senken", sagt Francesca Gamboni, After Sales Logistics Vice President der Renault Gruppe. "GT Nexus liefert die technologische Grundlage zur Erreichung dieser Ziele. Die Plattform nimmt eine Schlüsselrolle ein, weil wir über sie Bestellungen und Sendungen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg in Echtzeit verfolgen können." Das Ersatzteilgeschäft bei Renault umfasst 110 Exportdestinationen und 7000 Händler in Lateinamerika, Afrika, dem Mittleren Osten und in Asien. Renault nutzt eine breite Spanne von Anbietern in den Bereichen Land-, Luft-, See- und KEP-Transporte, um Waren in entlegene Märkte zu senden. Das Ersatzteilprogramm umfasst über 200.000 Artikel, die von 1700 Lieferanten bezogen werden. Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Pilotphase für die Lieferketten von Ersatzteilen zwischen Frankreich und wichtigen Märkten wie Brasilien, Saudi Arabien und Südafrika will Renault nun die Plattform von GT Nexus für alle Exportmärkte der Welt einsetzen. Auf der Plattform arbeiten Handel, Industrie, Logistikdienstleister und Banken mit einem gemeinsamen Datenbestand und optimieren über verschiedene Handels- und Logistikfunktionen ihre globalen Waren-, Informations- und Handelsdokumentenflüsse von der Bestellaufgabe bis zur Bezahlung.
CNH und Caterpillar sind Kunden Das Arbeiten mit einem gemeinsamen, zentralen Datenbestand ermöglicht Anwendungen, die weit über die Fähigkeiten herkömmlicher "Track-und-Trace-Software" hinausgehen, wie GT Nexus betont. So könne Renault beispielsweise den Anteil seiner nach Zeit und Menge korrekt erfüllten Auftragspositionen (on-time, in-full) vom Zeitpunkt der Bestellung bis hin zur Auslieferung beim Händler in Übersee in Echtzeit überwachen. Darüber hinaus ermöglicht GT Nexus es, der Logistikabteilung von Renault die Performance von Transportdienstleistern in Bezug auf Zuverlässigkeit zu messen. Nach Angaben von GT Nexus sind heute mehr als 15.000 Unternehmen auf allen Stufen der Wertschöpfungskette auf der Plattform aktiv.Dazu gehören unter anderem der Bau- und Landmaschinenhersteller CNH aus dem Fiat-Industrial-Konzern und der Baumaschinenspezialist Caterpillar.
Erhebliche Einsparungen in der Logistik kann sich die Autoindustrie von den Erkenntnissen des Forschungsprojekts RFID-based Automotive Network (RAN) erhoffen. Durch stabilere und... » mehr lesen
Fiat-Firmenchef Sergio Marchionne plant für seine Edelmarke Alfa Romeo im nächsten Jahr genau ein neues Auto: den Mittelmotor-Sportwagen 4C. Von der Giulietta wird es zudem eine ... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.