Restwertentwicklung der zehn beliebtesten Marken in Deutschland von 2009 bis 2012
Flensburg. Die Flaute auf dem deutschen Neuwagenmarkt hat sich auch im November fortgesetzt. Die Zahl der Neuzulassungen lag mit 259.846 um 3,5 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Kraftfahrtbundesamt am Dienstag mitteilte. Dabei lag der Anteil der gewerblichen Neuzulassungen im November mit 63,9 Prozent laut kba "recht hoch". Unter anderem wurden fast 58.000 Autos von Händlern zugelassen. Auch auf das Gesamtjahr gesehen liegen die Neuzulassungen deutlich im Minus. 2011 war ihre Zahl nach den ersten elf Monaten 1,7 Prozent höher gewesen. Etwas positiver stellt sich die Situation auf dem Gebrauchtwagenmarkt dar. Die Zahl der Besitzumschreibungen lag mit 574.175 um ein Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats. Gegenüber dem Oktober ging es allerdings um 7,4 Prozent nach unten. Damit sei der Gebrauchtwagenmarkt zwar weiterhin auf Kurs in Richtung Sieben-Millionen-Marke bis zum Jahresende, erklärte der ZDK, die Qualität der Geschäfte sei allerdings nicht zufriedenstellend. So seien die Standzeiten mit im Schnitt 95 Tagen zu hoch und die Bruttogewinne unter anderem durch die Flut an Tageszulassungen unter Druck.
Wachstumsdelle bei Kia und Hyundai Unerfreulich lief der November für die zuletzt von zweistelligen Wachstumsraten erfolgsverwöhnten Koreaner. So musste Kia laut KBA im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Absatzrückgang um 4,1 Prozent auf 4147 Autos hinnehmen, bei Hyundai lag das Wachstum angesichts 7640 Zulassungen nur noch bei 4,9 Prozent. Gewaltig zulegen konnte dagegen Seat. Die Spanier setzten 6887 Autos ab - ein Plus von 54,8 Prozent. Gegen den Trend zulegen konnte auch Volkswagen. Mit einem Plus von 5,5 Prozent auf 59.542 Autos baute die Marke ihren Marktanteil auf 22,9 Prozent aus. Auf dem Premiummarkt gab es nur kleine Veränderungen im Vergleich zum Vorjahresmonat. Mercedes musste zwar einen Rückgang von zwei Prozent auf 26.399 Autos hinnehmen, hatte im Dreikampf der Marken damit aber die Nase vorne. Dahinter folgte Audi mit 25.599 Zulassungen - ein Plus von 2,1 Prozent. BMW musste sich mit einem Minus von 1,6 Prozent und 25.271 Zulassungen mit dem dritten Platz begnügen.
Opel, Ford und Franzosen verlieren Kräftige Einbußen mussten dagegen Opel, Ford und die französischen Hersteller hinnehmen. Für die Rüsselsheimer ging es um 16,5 Prozent auf 17.593 Zulassungen nach unten, für Ford um 16,8 Prozent auf 16.420 Autos. Renault/Dacia mussten ein Minus von 15,1 Prozent auf 13.501 Zulassungen hinnehmen, bei Peugeot ging es um 17,9 Prozent auf 4581 Autos nach unten und Citroen erlitt gar einen Einbruch um 28 Prozent auf 4027 Fahrzeuge. Nach Fahrzeugsegmenten betrachtet punktete im November erneut das Mini-Segment, das 54,5 Prozent über dem Vorjahreszeitraum lag. Bei Mini-Vans verzeichneten die Statistiker einen Zuwachs um 8,1 Prozent und bei Geländewagen ging es um zwölf Prozent nach oben. Die Kompaktklasse war dagegen mit 11,8 Prozent rückläufig.
Der Einbruch auf dem deutschen Automarkt lässt die Eigenzulassungen noch weiter nach oben schnellen. Im September machten sie 33,5 Prozent der Neuzulassungen aus, 5,7 Punkte mehr... » mehr lesen
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