Die Internetplattform für den Elektronischen Datenaustausch (EDI) zwischen Hersteller und Zulieferer SupplyOn will mit einem neuen Angebot die Logistikkosten für die Nutzer senken.
Schwaches Wachstum trifft Dienstleister
Die Nachfrage nach Logistik-Services steigt nur noch langsam - Chancen durch verstärkte Auslagerung von Aufgaben
Conti und Bosch-Mahle trumpfen auf
Der Markt für Turbolader kommt stärker in Schwung - US-Zulieferer reagieren gelassen auf die neue Konkurrenz aus Deutschland
Hallbergmoos. Die SupplyOn AG implementiert die Transportmanagement-Lösung von inet-logistics. Die integrierte Lösung mache komplexe globale Logistik-Netzwerke transparent und steuerbar, teilte die stark auf die Automobilindustrie spezialisierte Internetplattform mit. Die Software eröffne Unternehmen erhebliche Einsparpotenziale, die mit konventionellen Transportmanagement-Lösungen nicht realisiert werden könnten. Die Lösung deckt den Gesamtprozess von der Bedarfsmeldung über die Sendungs- und Transportbildung bis hin zur Frachtrechnung ab. Darüber hinaus zählen Module für das Leergut- und Slot-Management zum Portfolio. SupplyOn bietet webbasierte Lösungen für die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit in der Fertigungsindustrie (Elektronischer Datenaustausch - EDI). Unterstützt werden Geschäftsprozesse mit Partnern und Lieferanten in den Bereichen Einkauf, Logistik, Qualität und Finanzen. Die Dienstleistungen werden von rund 10.000 Unternehmen aus 70 Ländern genutzt. Die Plattform erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 27 Millionen Euro. Im IT-Ranking der Automobilwoche liegt SupplyOn mit Erlösen von 21,8 Millionen Euro an Nummer 24 der 25 größten IT-Dienstleister für die Autoindustrie in Deutschland. An der Plattform sind Bosch, ZF Friedrichshafen, Continental sowie der Schaeffler-Konzern beteiligt. Softwareanbieter SAP, der seit der Gründung dabei war, ist inzwischen ausgestiegen.
60 Millionen Transporte pro Jahr Die im österreichischen Dornbirn ansässige inet-logistics GmbH ist auf Transportmanagement-Systeme spezialisiert. Zu den Kunden gehören unter anderem Nutzfahrzeughersteller MAN, Magna Steyr Fahrzeugtechnik und ThyssenKrupp. Insgesamt werden mit den Lösungen jährlich mehr als 60 Millionen Transporte in über 80 Ländern geplant und gesteuert. Das Unternehmen wurde 1999 gegründet und verfügt über Standorte in Deutschland, der Schweiz, Thailand und China.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Die neue chinesische Automarke mit großen internationalen Ambitionen nutzt als erster Autohersteller weltweit die Cloud-Plattform Windows Azure von Microsoft. Marktstart ist in der zweiten Jahreshälfte in China.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.