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AutoMarxX: Mercedes behauptet Spitzenplatz
Mercedes-Benz: Wieder liegt der Stuttgarter Premiumhersteller beim AutoMarxX ganz vorn - doch die Verfolger kommen näher. (Foto: gem)
Autor: Gerhard Mauerer
Freitag, 30. November 2012, 05.07 Uhr
Mercedes-Benz belegt beim aktuellen Markenindex "AutoMarxX" des ADAC erneut den ersten Rang. Es folgen Audi, BMW und Volkswagen. Mit dem AutoMarxX bewertet der ADAC seit 2001 die Leistungs- und Marktstärke der für Deutschland relevanten Fahrzeughersteller.
VW hat in Deutschland im ersten Quartal 2013 von allen Autoherstellern am meisten für Werbung ausgegeben.
München. Mercedes bleibt beim ADAC-Markenindex "AutoMarxX" das Maß aller Dinge. Wie bei der letzten Wertung im Mai sicherte sich der Premiumhersteller aus Stuttgart den ersten Rang. Audi folgt auf Platz zwei vor BMW (3.) und Volkswagen (4.). Deutschlands größter Autobauer aus Wolfsburg konnte sich somit gegenüber dem letzten Ranking um einen Platz verbessern. Volvo kletterte vom sechsten auf den fünften Rang. Auch wenn es keine Bewegung auf den Plätzen eins bis drei gab, die Abstände zwischen den Spitzenmarken werden spürbar kleiner: Audi verkürzte mit der Gesamtnote von 2,03 den Rückstand auf den Spitzenreiter auf gerade noch 0,02 Punkte. Auch der Abstand von BMW auf Audi schrumpfte auf nur noch 0,01 Punkte. Am Ende der Markenwertung rangieren Chevrolet (31.) und Dacia (32.).
AutoMarxX-Tabelle: Die Ergebnisse im Überblick. (Foto: ADAC)
Lexus fällt zurück Die erneute Spitzenposition von Mercedes ist kein Zufall: Der "Stern" leuchtet vor allem in Sachen Kundenzufriedenheit und Sicherheit sehr hell. Mercedes beeindruckt mit seinen Modellen durch aktive und passive Sicherheitsfeatures. Innovation zeigt sich hier besonders bei den aktiven Sicherheitssystemen wie Müdigkeits- und Spurhalteassistenten, Abstandswarner, Totwinkelwarner oder Notbremsfunktionen. Lexus hingegen fällt zurück. In der letzten Markenauswertung hatte die japanische Nobelmarke noch den vierten Platz inne. Diesmal muss sie sich mit Platz 7 begnügen. Der Grund: Lexus bringt jetzt auch kleinere Modelle auf den Markt. In den unteren Fahrzeugklassen sind allerdings weniger serienmäßige Sicherheitsfeatures als in der Premiumklasse verbaut und das macht sich in der Gesamtnote bemerkbar. Dennoch haben die Fahrzeuge von Lexus insgesamt eine hohe Qualität, was bei den Kunden nach wie vor auch ankommt. Mit dem AutoMarxX bewertet der ADAC seit 2001 die Leistungs- und Marktstärke der für Deutschland relevanten Fahrzeughersteller. Er setzt sich aus den Einzelkriterien Markenimage, Marktstärke, Kundenzufriedenheit, Produktstärke, Umweltverhalten und Sicherheitsausstattung zusammen.
Das Automatikgetriebe macht Volkswagen Probleme: Nach Rückrufaktionen im großen Stil in China und Japan müssen nun auch in Australien Autos wieder in die Werkstatt. Der Konzern sieht keine Alternative zum Werkstattbesuch. Auslöser der Probleme sind verstopfte, heiße Großstadtdschungel.
Die Porsche Holding ist wieder ganz im Familienbesitz: Der Staatsfonds des Emirats Katar hat seinen Anteil von zehn Prozent an der Porsche SE an die beiden Familien Porsche und Piech verkauft.
Die Europäische Union hat Deutschland eine Frist gesetzt: Zehn Wochen hat die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge Zeit, die Einhaltung der Richtlinie zum Kältemittel in Klimaanlagen sicherzustellen – danach droht ein Verfahren.
Der Stuttgarter Automobilzulieferer gibt auf dem Motorpressekolloquium einen Ausblick auf die mittel- und langfristige technische Entwicklung der Branche.
Beim Stuttgarter Automobilhersteller ist die erste Limousine der neuen S-Klasse-Baureihe vom Band gelaufen. Zum Produktionsstart zeigte sich Daimler- und Mercedes-Chef Dieter Zetsche zuversichtlich, das Absatzvolumen ausweiten zu können. Der neue Produktionsvorstand Andreas Renschler will das Werk Sindelfingen zu einem der effizientesten Standorte im Mercedes-Verbund machen.
Etwa 100.000 Personen haben sich weltweit bereits für eine Probefahrt mit dem Elektroauto BMW i3 angemeldet, wie Vertriebsvorstand Ian Robertson auf dem Kongress der Automotive News Europe in Paris bekanntgab.
Überraschend hat Volkswagen am Dienstagabend mitgeteilt, eine neue Wandelanleihe zu begeben. Wie geplant nahm der Autobauer damit 1,2 Milliarden Euro ein.