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Hiebl folgt bei Continental auf O'Sullivan
Johann Hiebl: Im Geschäftsbereich Infotainment & Connectivity, den die 51-jährige Führungskraft am 1. Dezember übernimmt, entwickelt der Zulieferer Continental neben Multimediasystemen unter anderem auch Radios und Telematikeinheiten. (Foto: Continental)
Der Geschäftsbereich Infotainment & Connectivity des Zulieferers bekommt einen neuen Leiter. Johann Hiebl folgt in der wichtigen Einheit der Continental Division Interior auf Kieran O'Sullivan. Zu Hiebls Schlüsselprojekten gehört der Anlauf eines neuen Produkts, das nach Genivi-Standards entwickelt wird.
In Europa gelten aktuell und auch in Zukunft die strengsten CO2-Grenzwerte.
Hamburg. In der Division Interior des Hannoveraner Zuliefererkonzerns Continental steht Anfang Dezember eine wichtige Personalie an. Den strategisch bedeutsamen Geschäftsbereich Infotainment & Connectivity wird künftig Johann Hiebl führen. Der 51-jährige Manager folgt auf Kieran O'Sullivan, der das Unternehmen verlässt, wie Conti auf Nachfrage der Automobilwoche mitteilte. Hiebl hatte 2011 als Kundensegmentleiter im Geschäftsbereich Infotainment & Connectivity begonnen. Hauptsitz der Einheit ist Deer Park im Bundesstaat Illinois der USA. Der Geschäftsbereich Infotainment & Connectivity unterhält daneben Entwicklungs- und Produktionsstandorte in Nord- und Südamerika, Asien und Europa. "Dort arbeiten Experten an Radios, Multimediasystemen und Telematikeinheiten", teilt das Unternehmen mit. Zum Produktspektrum der übergeordnten Interior-Division gehören laut Conti "Instrumente und Multifunktionsdisplays, Kontroll- und Steuergeräte, elektronische Fahrzeug-Zugangssysteme, Reifeninformationssysteme, Radios, Multimedia- und Navigationssysteme, Klimaanlagensteuerungen und -bedienungen, Telematiklösungen sowie Cockpits". Als wichtige Meilensteine des Geschäftsbereichs Infotainment & Connectivity in der jüngeren Vergangenheit nennt Continental die 2011 erfolgte Auslieferung des 1.000.000sten Radio-Navigations-Systems an den Automobilhersteller Volkswagen. Im Jahr darauf begann der Zulieferer mit der Fertigung eines neuen Infotainmentsystems für verschiedene Fahrzeugmodelle von Fiat und Chrysler. Zu Hiebls vorrangigen Aufgaben zählt das Management eines zukunftsträchtigen Projekts: "Für Ende 2014 ist der Produktionsstart des ersten auf Genivi-Standards basierenden Infotainmentsystems für einen weiteren europäischen Fahrzeughersteller geplant", so das Unternehmen.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.