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Kreise: Opel feuert deutsche Vertriebsleitung
Total-Umbau im Opel-Vertrieb Imelda Labbé (rechts), hier auf einer Veranstaltung mit der ehemaligen Opel-Markenbotschafterin Lena (links), musste den Hut nach deftigen Absatzeinbrüchen in Deutschland nehmen
(Foto: Opel)
Autor:
Michael Knauer
mknauer@craincom.de
Freitag, 30. November 2012, 19.13 Uhr
Opel-Vertriebsvorstand Alfred Rieck hat nach Angaben aus Händlerkreisen die Notbremse gezogen und die Vertriebsleitung in Deutschland gefeuert. Vertriebschefin Imelda Labbé und Verkaufsdirektor Jürgen Keller seien ihrer Posten enthoben worden, sagte eine Person aus dem deutschen Opel-Vertriebsnetz am Freitagabend der Automobilwoche.

Rüsselsheim. Nach anhaltenden Einbrüchen im Deutschlandgeschäft hat Opel-Vertriebsvorstand Alfred Rieck nach Angaben aus Händlerkreisen die deutsche Vertriebsführung entlassen. Vertriebschefin Imelda Labbé (44) und Verkaufsdirektor Jürgen Keller seien nicht mehr im Amt, sagte am Freitagabend eine Person aus dem Opel-Händlerumfeld der Automobilwoche.
Als Nachfolger habe Rieck bereits Vertriebsexperten von Skoda und Volkswagen verpflichtet, hieß es weiter aus den Händlerkreisen.
Ein Opel-Sprecher wollte die Personalien am Freitagabend zunächst nicht kommentieren. Den Händlerkreisen zufolge ist die Entscheidung aber längst gefallen und soll am Montag bekanntgegeben werden.
Mit einem Verkaufseinbruch von 13,4 Prozent ist Opel per Ende Oktober der am schwersten vom Absatzrückgang betroffene Volumenhersteller in Deutschland noch vor Peugeot (minus 12,9 Prozent) und Ford (minus 7,9 Prozent. Betroffen von dem Einbruch sind vor allem die wichtigen Modelle Astra und Meriva.
Labbe war im Juni 2010 zur Verkaufschefin in Deutschland aufgestiegen. Zuvor hatte sie Leiterin des Aftersales-Geschäfts bei Opel/Vauxhall gewesen. Sie war noch von Alain Visser auf diese Position berufen worden.
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