Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Kreise: Opel feuert deutsche Vertriebsleitung
Total-Umbau im Opel-Vertrieb Imelda Labbé (rechts), hier auf einer Veranstaltung mit der ehemaligen Opel-Markenbotschafterin Lena (links), musste den Hut nach deftigen Absatzeinbrüchen in Deutschland nehmen (Foto: Opel)
Opel-Vertriebsvorstand Alfred Rieck hat nach Angaben aus Händlerkreisen die Notbremse gezogen und die Vertriebsleitung in Deutschland gefeuert. Vertriebschefin Imelda Labbé und Verkaufsdirektor Jürgen Keller seien ihrer Posten enthoben worden, sagte eine Person aus dem deutschen Opel-Vertriebsnetz am Freitagabend der Automobilwoche.
Rüsselsheim. Nach anhaltenden Einbrüchen im Deutschlandgeschäft hat Opel-Vertriebsvorstand Alfred Rieck nach Angaben aus Händlerkreisen die deutsche Vertriebsführung entlassen. Vertriebschefin Imelda Labbé (44) und Verkaufsdirektor Jürgen Keller seien nicht mehr im Amt, sagte am Freitagabend eine Person aus dem Opel-Händlerumfeld der Automobilwoche. Als Nachfolger habe Rieck bereits Vertriebsexperten von Skoda und Volkswagen verpflichtet, hieß es weiter aus den Händlerkreisen. Ein Opel-Sprecher wollte die Personalien am Freitagabend zunächst nicht kommentieren. Den Händlerkreisen zufolge ist die Entscheidung aber längst gefallen und soll am Montag bekanntgegeben werden. Mit einem Verkaufseinbruch von 13,4 Prozent ist Opel per Ende Oktober der am schwersten vom Absatzrückgang betroffene Volumenhersteller in Deutschland noch vor Peugeot (minus 12,9 Prozent) und Ford (minus 7,9 Prozent. Betroffen von dem Einbruch sind vor allem die wichtigen Modelle Astra und Meriva. Labbe war im Juni 2010 zur Verkaufschefin in Deutschland aufgestiegen. Zuvor hatte sie Leiterin des Aftersales-Geschäfts bei Opel/Vauxhall gewesen. Sie war noch von Alain Visser auf diese Position berufen worden.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.
Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.