Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Wachstum trotz Rückruf
Autor: Walther Wuttke
Montag, 26. November 2012, 00.03 Uhr
Mitten in einem neuen, rekordverdächtigen Rückruf, mit dem weltweit 2,7 Millionen Autos (davon rund 60.000 in Deutschland) in die Werkstatt geholt werden sollen, richtet Toyota seine europäische Produktion voll auf Expansion aus. „Wir werden im kommenden Jahr unseren Absatz in Europa weiter steigern und in allen Werken nach zusätzlichen Kapazitäten suchen“, sagte Europa- Chef Didier Leroy beim Produktionsstart des neuen Auris im britischen Burnaston.
Die Rangliste der in Deutschland verbrauchten Biokraftstoffe führt seit Jahren mit deutlichem Abstand Biodiesel an.
Burnaston. Mitten in einem neuen, rekordverdächtigen Rückruf, mit dem weltweit 2,7 Millionen Autos (davon rund 60.000 in Deutschland) in die Werkstatt geholt werden sollen, richtet Toyota seine europäische Produktion voll auf Expansion aus. „Wir werden im kommenden Jahr unseren Absatz in Europa weiter steigern und in allen Werken nach zusätzlichen Kapazitäten suchen", sagte Europa- Chef Didier Leroy beim Produktionsstart des neuen Auris im britischen Burnaston. Im laufenden Jahr wird der Weltmarktführer in Europa rund 832.000 Einheiten absetzen – 10.000 mehr als 2011. Wie stark der Absatz im kommenden Jahr steigen soll, will Leroy allerdings nicht verraten: „Darüber machen wir keine Angaben." Im Rahmen der Expansionsstrategie hat Toyota die europäische Fertigung neu organisiert und produziert nun den Auris in allen Versionen ausschließlich in Burnaston. Neben der Limousine wird dort demnächst auch der Kombi vom Band laufen. Aktuell wird in dem Werk, das gerade sein 20-jähriges Bestehen feierte, im Zweischichtbetrieb gearbeitet. Allerdings ist eine dritte Schicht durchaus denkbar, heißt es bei Toyota. Bisher teilte sich das Werk die Auris-Fertigung mit einem Werk in der Türkei. In Großbritannien rollt der Auris zu gleichen Anteilen als Benziner, Diesel und Hybrid vom Band. Allerdings habe der Hybridabsatz in Europa noch nicht die Größe, die eine europäische Batteriefertigung rechtfertige, räumte Leroy ein: „Wir haben noch nicht die Skaleneffekte erreicht, die eine Lokalisierung erlauben." Dennoch ist der Europa-Chef überzeugt, dass der Hybridanteil im Toyota-Portfolio künftig 17 Prozent erreichen wird. Zurzeit wird neben dem Auris in Europa lediglich der Yaris als Hybridmodell produziert, und zwar im französischen Werk Valenciennes. Toyota werde aber auch den Diesel nicht aufgeben, unterstrich Leroy. „Der Diesel hat in Europa noch immer eine große Zukunft", sagte er. Deshalb setzt er auch weiter auf die Zusammenarbeit mit BMW in diesem Bereich. Toyota plant sogar, Dieselaggregate aus dem polnischen Motorenwerk nach Japan zu exportieren.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Auf der BMW-Hauptversammlung sprach sich Vorstandschef Norbert Reithofer gegen die neuesten CO2-Forderungen der EU aus. Er forderte von der Politik "verlässliche Rahmenbedingungen". Die neueste Forderung von 68 bis 78 Gramm CO2 pro Kilometer für 2050 sei "politisches Wunschkonzert" und habe "mit technischer Analyse oder Machbarkeit nichts, aber auch gar nichts, zu tun".
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.