Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) veranstaltet im Februar ein zweitätiges Seminar mit dem Ziel, Unternehmen zu zeigen, wie sie technologische Neuerungen von SAP realisieren können.
Conti und Bosch-Mahle trumpfen auf
Der Markt für Turbolader kommt stärker in Schwung - US-Zulieferer reagieren gelassen auf die neue Konkurrenz aus Deutschland
Bosch und Denso mit Kopf-an-Kopf-Rennen
Großes Stühlerücken im Zulieferer-Ranking
Bosch musste in der vergangenen Dekade seine Top-Position zweimal zurückerobern - Koreaner und Chinesen im Aufwind
Walldorf. Die Technologietage der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) behandeln die Frage, wie sich Unternehmen fit machen können, damit sie technologische Neuerungen von SAP realisieren können. "Hinter den interessanten Neuerungen der SAP steckt die Anforderung, die damit verbundenen Geschäftsprozesse durch eine geeignete IT-Landschaft reibungslos zu unterstützen. Für mich kommt daher aus technologischer Sicht der Integrationsfähigkeit eine besondere Bedeutung zu, um Innovationen ins Unternehmen zu bringen", sagt Andreas Giraud, neues Mitglied im Vorstand der DSAG mit dem Fachressort Technologie. Die DSAG e. V. in Walldorf versteht sich als eine unabhängige Interessenvertretung aller SAP-Anwender in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die 1997 als eingetragener Verein gegründete DSAG zählt heute 2500 Mitgliedsunternehmen und hat sich als eine der größten SAP-Anwendergruppen weltweit etabliert. Im Arbeitskreis Automotive sind rund 200 Firmen mit insgesamt zirka 600 Mitgliedspersonen registriert. Darunter sind zahlreiche namhafte Automobilhersteller und Zulieferer. Der Walldorfer Softwarekonzern SAP ist mit der so genannten "SAP Enterprise Resource Planning"-Lösung in der Automobilindustrie weltweit Standard. Die Software deckt alle wichtigen Prozesse in einem Fertigungsunternehmen ab. SAP ist im Ranking der Automobilwoche mit einem Umsatz von 620 Millionen Euro der zweitgrößte IT-Dienstleister für die Autoindustrie in Deutschland hinter T-Systems und vor IBM.
Superschnelle Datenanalyse ist wichtiges Zukunftsthema Die Technologietage finden vom 26. bis 27. Februar 2013 im Congress Center Rosengarten in Walldorf statt. Eine zentrale Rolle bei den Veranstaltungen wird SAP NetWeaver als Herzstück vieler Geschäftsprozessplattformen spielen. Einen wichtigen Stellenwert nehmen zudem die Bereiche Mobility und SAP HANA ein. Gerade zu SAP HANA stehen Diskussionen im Hinblick auf Betriebsaspekte, Entwicklung, Transformation und Nutzung auf dem Programm. In der IT gibt es den Megatrend zu immer größeren Datenvolumen und großen Bedarf an der Analyse und Aufbereitung dieser Daten. SAP hat dafür die Technologie "High Performance Analytic Appliance - HANA" entwickelt. Sie ermöglicht den Zugriff auf Echtzeitdaten aus unterschiedlichsten Quellen und deren intelligente Auswertung. Die Rechenprozesse werden von Stunden auf Sekunden verkürzt. Der DSAG zufolge gibt es in der Industrie großes Interesse an dieser Technologie.
Für den Sitzheizungsanbieter W.E.T. zahlt sich sein Engagement in Nordamerika aus. "Als dort die Nachfrage nach der Krise wieder angezogen hat, war teilweise gar kein Wettbewerb... » mehr lesen
Das vernetzte Fahrzeug stellt die traditionellen Geschäftsmodelle der Autohersteller infrage und verlangt völlig neue Fertigkeiten: Im Mittelpunkt steht die Analyse von Daten.... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Auf der BMW-Hauptversammlung sprach sich Vorstandschef Norbert Reithofer gegen die neuesten CO2-Forderungen der EU aus. Er forderte von der Politik "verlässliche Rahmenbedingungen". Die neueste Forderung von 68 bis 78 Gramm CO2 pro Kilometer für 2050 sei "politisches Wunschkonzert" und habe "mit technischer Analyse oder Machbarkeit nichts, aber auch gar nichts, zu tun".
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.