Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Vodafone Deutschland wächst
Chefwechsel: Jens Schulte-Bockum (links) ist seit dem 1. Oktober Vorstandsvorsitzender von Vodafone Deutschland. Zuvor war er Leiter des operativen Geschäfts unter Fritz Joussen gewesen. (Foto: Vodafone)
Der britische IT- und Mobilfunkkonzern Vodafone hat im zweiten Quartal in Deutschland die Erlöse um 1,8 Prozent gesteigert. Vor allem das Geschäft mit Firmenkunden erweist sich als Stütze.
Absatz von Toyota, General Motors und Volkswagen im Jahr 2012
Düsseldorf. Vodafone Deutschland ist im zweiten Quartal dank steigenden Erlösen im Daten- und Firmenkundengeschäft um 1,8 Prozent gewachsen. Der Service-Umsatz lag im Zeitraum von Juni bis September bei 2,272 Milliarden Euro. "Vodafone zeigt sich in einem schwierigen Marktumfeld robust", so Jens Schulte-Beckum, der das Deutschland-Geschäft des britischen IT-und Mobilfunkunternehmens leitet. Als Stütze erweist sich das Firmenkundengeschäft, das um 3,7 Prozent zulegte. Im zweiten Quartal hat Vodafone den Wolfsburger Autohersteller VW als neuen Kunden gewonnen. Die Briten liefern Mobilkommunikation für die mehr als 90.000 Beschäftigten von Volkswagen in Deutschland und anderen Ländern. Der exklusive Vierjahres-Vertrag umfasst auch eine Reihe von Datendiensten in der Logistik und Produktion. Größter Wachstumstreiber im Berichtszeitraum war das Datengeschäft mit einem Plus von 14,3 Prozent auf 502 Millionen Euro. Vodafone ist ähnlich aufgestellt wie die Deutsche Telekom mit der Sparte T-Systems und will vor allem das Firmenkundengeschäft stark ausbauen. Allerdings ist die Telekom viel größer. Im Ranking der Automobilwoche ist T-Systems mit einem Umsatz von 725 Millionen Euro die Nummer eins der 25 größten IT- und Telekommunikationsdienstleister der Autoindustrie in Deutschland. Vodafone kommt insgesamt in Deutschland auf neun Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr steigerte Vodafone Deutschland den Service-Umsatz um drei Prozent auf 4,529 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging allerdings um drei Prozent auf 1,711 Milliarden Euro zurück. Laut Schulte-Beckum gelte es, "wachsam zu sein, absolutes Kostenbewusstsein zu zeigen und mit Augenmaß am Markt zu agieren".
Verbesserung der Netzqualität Nach sich häufender Kritik an der Netzqualität hat Vodafone im Sommer eine Qualitätsoffensive angekündigt. Insgesamt will das Unternehmen in diesem Jahr eine Milliarde Euro für sein Netz aufwenden. Dazu gehört ein Modernisierungsprogramm, das die Qualität von Sprachtelefonaten und Surfgeschwindigkeit steigern soll. In den Ausbau des Mobilfunknetzes der vierten Generation (LTE) soll ein dreistelliger Millionenbetrag fließen. Derzeit versorgt der Konzern über 55 Prozent der deutschen Fläche mit LTE: 67 Städte verfügen über das mobile Breitbandangebot, über 18 Millionen Haushalte können LTE von Vodafone empfangen.
Bei der Podiumsdiskussion auf der Automobilwoche Konferenz 2012 sprachen Gartner-Berater Thilo Koslowski und Daimler-Innovationsexperte Eike Böhm sowie Vodafone-Manager Marc... » mehr lesen
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.
Der amerikanische Autokonzern Ford fährt seine Produktion wegen der großen Nachfrage auf dem Heimatmarkt hoch. In diesem Jahr sollen 240.000 Fahrzeuge mehr gebaut werden als zunächst geplant.