Der Fahrzeugbauer Audi und der Halbleiterhersteller NXP Semiconductors haben eine strategische Partnerschaft bekanntgegeben. Damit sollen in acht Automobilelektronik-Segmenten die Innovations- und Markteinführungszeiten beschleunigt werden.
Die Geschäftszahlen von Audi für die Jahre 2012 und 2011
München. Der Fahrzeugbauer Audi und der Halbleiterhersteller NXP Semiconductors haben eine strategische Partnerschaft bekanntgegeben, die in acht ausgewählten Automobilelektronik-Segmenten die Innovations- und Markteinführungszeiten beschleunigen soll. Die Anwendungen reichen von NXPs traditionellen Automotive-Schwerpunkten wie der internen Vernetzung und Car Entertainment bis hin zu Technologien für das vernetzte Auto. Hier liegt der Fokus auf Car-to-X (Kommunikation von Fahrzeug zu Fahrzeug und Fahrzeug zu Infrastruktur), Telematik, Near Field Communication (NFC) und hochspannungsfesten Interfaces für Elektrofahrzeuge. "Diese Partnerschaft ist ein weiterer Meilenstein in unserer Halbleiterstrategie, dem Progressive Semiconductor Program (PSCP), und zeigt, dass beide Unternehmen über die Jahre ein sehr vertrauensvolles Verhältnis aufgebaut haben", erklärte Ricky Hudi, Leiter Entwicklung Elektrik/Elektronik bei Audi. "NXPs Strategie, für die elektronischen Interfaces im vernetzten Auto zu sorgen, ist klug und bietet uns bei Audi wichtige Anhaltspunkte für unsere zukünftigen Pläne."
Kosten- und Energieeffizienz im Vordergrund 90 Prozent aller Innovationen für Fahrzeuge werden heute durch Elektronik ermöglicht, wobei Halbleitern eine ganz besondere Bedeutung zukommt. Die zunehmende Vernetzung des Fahrzeugs mit der Außenwelt erfordert außerdem einen sehr tiefen Einblick in Technologien aus benachbarten Industrien – wie NFC, Wireless-Empfang, Radar und Telematik. Audis und NXPs intensive Zusammenarbeit trägt dem Trend Rechnung, dass immer mehr von diesen und weiteren Technologien Einzug ins Auto halten; im Vordergrund stehen dabei Verbesserungen in Sicherheit und Komfort sowie Kosten- und Energieeffizienz. "Dass der Premium-Autohersteller Audi NXP als strategischen Innovationspartner ausgewählt hat, ist für uns eine ganz besondere Auszeichnung und zeigt einmal mehr, wie sehr NXPs ausgezeichneter Kundensupport, unser hohes Qualitätslevel und vor allem unsere hohe Innovationsleistung in der Industrie anerkannt sind", so Kurt Sievers, Leiter des weltweiten Automobilgeschäfts von NXP und Geschäftsführer von NXP in Deutschland. "Unsere gute und weit reichende Zusammenarbeit mit Audi bestärkt uns in unserem strategischen Fokus auf Technologien für das vernetzte Auto."
Der Bedarf an Chips im Auto dürfte in den kommenden Jahren stark zulegen und die Anforderungen an die Halbleiterhersteller steigen lassen. Der automobile Halbleitermarkt wird von... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
Auf der BMW-Hauptversammlung sprach sich Vorstandschef Norbert Reithofer gegen die neuesten CO2-Forderungen der EU aus. Er forderte von der Politik "verlässliche Rahmenbedingungen". Die neueste Forderung von 68 bis 78 Gramm CO2 pro Kilometer für 2050 sei "politisches Wunschkonzert" und habe "mit technischer Analyse oder Machbarkeit nichts, aber auch gar nichts, zu tun".
Der amerikanische Autokonzern Ford erweitert seine Produktionskapazitäten in Russland. In Tatarstan entsteht ein Motorenwerk, außerdem soll ein weiteres Modell vor Ort produziert werden.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.