Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Seat soll Marktanteil in Deutschland steigern
Autor: Thomas Geiger
Montag, 12. November 2012, 00.03 Uhr
Seat-Chef James Muir will mit der dritten Auflage des Leon endlich aus der Krise fahren. "Es dauert länger, als ich mir gewünscht habe“, sagt der Vorstandvorsitzende, "aber wir kommen voran und werden auch 2012 unser operatives Ergebnis verbessern.“ Muir, der sich nach kritischen Medienberichten weiterhin fest im Sattel sieht, verspricht für alle wichtigen Segmente künftig Wachstum in der Tiefe statt der Breite und will deshalb auch die Leon-Familie weiter ausbauen.
Chart der Woche: Wird es Jürgen Stackmann gelingen, Seat aus der Verlustzone zu führen?
Málaga. Seat-Chef James Muir will mit der dritten Auflage des Leon endlich aus der Krise fahren. "Es dauert länger, als ich mir gewünscht habe", sagt der Vorstandvorsitzende, "aber wir kommen voran und werden auch 2012 unser operatives Ergebnis verbessern." Muir, der sich nach kritischen Medienberichten weiterhin fest im Sattel sieht, verspricht für alle wichtigen Segmente künftig Wachstum in der Tiefe statt der Breite und will deshalb auch die Leon-Familie weiter ausbauen. So plant er über den ab 24. November lieferbaren Fünftürer für mindestens 15.390 Euro hinaus einen sportlicher gezeichneten Dreitürer, der im Frühjahr startet. Ab Herbst 2013 soll es erstmals einen Kombi für die Kompaktklasse geben. Statt bei zuletzt etwa 80.000 soll die Jahresproduktion in diesem Segment dann bei 200.000 Fahrzeugen liegen. Bei diesen drei Modellen wird es aber wahrscheinlich nicht bleiben: Mit der Technik des VW Tiguan und dem Design der Studie IBX bekommt Seat in den nächsten drei Jahren offenbar auch seinen ersten kompakten Geländewagen. Die Zukunft der vom letzten Audi A4 abgeleiteten Mittelklasse- Baureihe Exeo ist dagegen ungewiss, deutete Muir an. Daneben baut Muir auf Wachstum in neuen Märkten wie China, Mittel- und Südamerika, Nordafrika und vielleicht sogar Australien. Er will aber auch auf den etablierten Märkten Gas geben. Dabei denkt er vor allem an Deutschland: "Wir brauchen drei Prozent Marktanteil, damit wir wirklich sichtbar sind." Die fehlenden 0,9 Prozentpunkte hält Deutschland- Chef Manfred Kantner für machbar – wenn auch nicht innerhalb eines Jahres. Er braucht dafür mehr als nur neue Autos und plant deshalb einen Ausbau des Händlernetzes. "Bei aktuell etwa 300 Verkaufsstützpunkten haben wir noch immer rund 100 White Spots", sagt Kantner: "Gut ein Drittel davon werden wir aber schon 2013 schließen."
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
War das nur ein Missverständnis, oder vielleicht doch eher Missmanagement? Opel hat am Freitag seine Haltung korrigiert, das Werk Bochum bereits Ende 2014 vollständig zu schließen. Nun hat der Vorstand umdisponiert, das Warenverteilzentrum mit derzeit 430 Arbeitsplätzen soll doch noch bis ins Jahr 2016 hinein bestehen bleiben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.