Renault hat seinen Anspruch auf eine Rolle als einer der führenden Autohersteller weltweit bekräftigt. "Wir sehen uns gerne als dritte Gruppe weltweit“, sagte Andreas Gabriel, Leiter der Verkaufsplanung von Renault. In Deutschland werde die Marke dagegen lediglich als Nummer acht wahrgenommen.
In Europa gelten aktuell und auch in Zukunft die strengsten CO2-Grenzwerte.
Renault hat seinen Anspruch auf eine Rolle als einer der führenden Autohersteller weltweit bekräftigt. „Wir sehen uns gerne als dritte Gruppe weltweit", sagte Andreas Gabriel, Leiter der Verkaufsplanung von Renault. In Deutschland werde die Marke dagegen lediglich als Nummer acht wahrgenommen. Das weltweite Ranking gelte für Renault zusammen mit seinen Kooperationspartnern. Auch die Ziele, die Gabriel im Rahmen der Strategie für 2016 nannte, passen zu diesem Selbstbewusstsein. So will Renault in Europa zur Nummer zwei werden – ein Ziel, das sich jüngst auch Opel gesetzt hat. Lobende Worte fand der Manager sowohl für die Allianz mit Nissan, mit der man derzeit jedes zehnte auf der Welt verkaufte Auto produziere, als auch für die Partnerschaft mit Daimler. Letztere werde jeden Tag ein bisschen besser und bringe neue Ideen. Zur eigenen Tochter Dacia sagte er, viele hätten nicht geglaubt, dass man die rumänische Marke wiederbeleben könne. Heute aber werde der Fall an Business Schools gelehrt. Zwar räumte Gabriel ein, dass es eine gewisse Kannibalisierung mit der Muttermarke gebe, man hätte mit Renault aber 90 Prozent der Dacia- Kunden nicht erreichen können. Viele Dacia-Kunden seien zuvor Gebrauchtwagenkäufer gewesen, die jetzt stolz seien, einen Neuwagen mit drei Jahren Garantie zu fahren. Einen Imageverlust habe Renault durch die günstige Tochter jedenfalls bislang nicht erlitten.
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