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"Wir gestalten die leistungsfähigste Lieferkette und die beste Qualität“
Autorin:
Pia Krix
pkrix@craincom.de
Montag, 12. November 2012, 00.03 Uhr
Der frühere BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Draeger, der im April dieses Jahres bei den Münchnern das Ressort Einkauf und Lieferantennetzwerk übernommen hat, sieht sein Unternehmen bei der Beschaffung bestens aufgestellt: "Wir gestalten die leistungsfähigste OEM-Supply- Chain und stellen damit die beste Teilequalität, die höchste Innovationsleistung und die flexibelsten Versorgungsstrukturen mit wettbewerbsfähigen Kosten sicher.“

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Der frühere BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Draeger, der im April dieses Jahres bei den Münchnern das Ressort Einkauf und Lieferantennetzwerk übernommen hat, sieht sein Unternehmen bei der Beschaffung bestens aufgestellt: „Wir gestalten die leistungsfähigste OEM-Supply- Chain und stellen damit die beste Teilequalität, die höchste Innovationsleistung und die flexibelsten Versorgungsstrukturen mit wettbewerbsfähigen Kosten sicher." Um BMW langfristig eine Führungsposition im globalen Wettbewerb zu sichern, legt Draeger Wert auf vier Faktoren: Kosten, Qualität, Innovation und flexible Versorgung. Flexibilität sei gerade in Krisenzeiten von großer Bedeutung, um „das richtige Teil in der richtigen Zeit, Menge und Qualität am Montageband zu haben".
BMW fährt derzeit trotz Konjunkturrückgangs Bestmarken bei Absatz, Umsatz und Konzernergebnis ein. Der Hersteller habe den Vorteil, auf die schwankende Nachfrage gut reagieren zu können, erklärte Draeger. „Entscheidend ist, dass man global aufgestellt ist." So habe BMW den sinkenden Absatz in Europa mit dem Verkauf in den USA und Asien ausgeglichen. Draeger führte als aktuelles Beispiel Fahrzeuge an, die ursprünglich als Diesel-Varianten für Europa gedacht waren. Sie wurden kurzfristig in Benziner für den US-Markt umgewandelt. Das sei auch aufgrund „der Flexibilität auf der Zuliefererseite" möglich gewesen, sagte Draeger. „So konnten wir das Volumen auf hohem Level halten, und das ist für BMW entscheidend." Er kündigte an, bei der Auswahl der Lieferanten verstärkt auf Flexibilität zu achten. Mit der zunehmenden Bedeutung der ausländischen Märkte wird auch das Lieferantennetz internationaler. „Wir erleben immer mehr Handelshemmnisse. Das führt dazu, dass wir stärker auf die lokale Produktion gehen", berichtete Draeger. BMW verfügt derzeit über 29 Standorte in 14 Ländern. Allein in China betrug das lokale Einkaufsvolumen 2011 rund 1,1 Milliarden Euro.
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